Samstag, 17. Juni 2017

Let the sunshine in!

Hallo  meine Lieben,

dieses Wochenende habe ich von meiner lieben Blumenfrau einen wunderschönen Strauß mit weißen Rosen, weißen Bartnelken und Milchstern sowie Frauenmantel und Sonnenblumen bekommen. Da kommt doch so richtig Sommerfeeling auf passend zu den Außentemperaturen, die wir gerade mit 28 Grad am Bodensee haben obwohl der See doch noch recht kühl ist. Das liegt aber am Schmelzwasser, welches jetzt aus den Bergen hier bei mir am Überlinger See einfließt und gestiegen ist er auch in den letzten Tagen um gut 30 cm.
 



 Ich wünsch Euch allen ein wunderschönes sonniges Wochenende und bleibt gesund, liebe Güße Burgi!

Ab mit meinen Sonnenblumen zu Helgas Friday Flowerday

Mittwoch, 14. Juni 2017

Tiere in meinem Leben Revue passieren lassen

Hallo Ihr Lieben,

Als ich gelesen habe, das es hier in einem Blog bei der lieben Astrid (Le monde de Kitchi) in diesem Monat um tierische Erinnerungen und Gedanken um Tiere geht habe ich mich doch auch gerne wieder erinnert, wie meine Erfahrungen mit Tieren in den letzten 54 Jahren waren.
Als Kind so mit ca. 6 Jahren bekam ich von meiner Patentante und Patenonkel zu Weihnachten zwei Wellensittiche (Peter und Petra) mit denen ich nicht wirklich was anfangen konnte. Sie saßen den ganzen Tag im Käfig, streicheln war auch nicht möglich und sprechen wollten sie auch nicht mit mir.

Zwei Jahre später gab es zwei Hamster, ich kann mich nichtmal erinnern, ob die Namen hatten, auch von meinen Paten und ebenso eine Fehlentscheidung. Was will ein 8-jähriges Kind mit nachtaktiven Tieren? Eigentlich machten die nur Schmutz und waren nicht wirklich interessant für mich.

Da mein Papa aus dem Hessischen stammte von einen Bauernhof war es in den Sommerferien klar, das ich dort meine Ferien verbrachte. Dort gab es Kühe, Schweine, Hühner und jede Menge Arbeit im Sommer. Selbst wir Kinder mussten da mit auf den Acker Kartoffeln sammeln, Getreide einfahren und Stall misten.

Als ich so ca. 12 Jahre alt war waren alle meine Freundinnen verrückt nach Pferden. Ich komischerweise nicht. Hab damals schon überlegt, ob mit mir was nicht stimmt. Eine gute Freundin hatte sogar Verwandte, die einen Reiterhof hatten und da bin ich halt am Wochenende auch mit und war auch ganz nett mal ein paar  Runden zu reiten und die Touren mit den zahlenden Gästen zu begleiten, aber wirklich aufregend fand ich das
nicht. Da hat mir mein Mofa, welches ich mit 15 Jahren bekam, mehr Spaß gemacht.


Mit 15 Jahren war ich in einer Clique, wo ein Freund war der eine Katze besaß. Ich hatte da mal so beiläufig gefragt "Wenn Dein Katze Junge hat möchte ich auch Eine", war  aber daheim nicht abgesprochen und auch eigentlich schon wieder aus dem Sinn bis eines Tages mein Kumpel auf dem Fahrrad mit dem Pappkarton bei uns vorm Haus stand und zu meiner Mama sagte, ich bringe die Katze, die Burglind sich gewünscht hat. Meine Mama war erstmal total perplex und hat sie dann doch angenommen und nur noch gefragt, wie heißt sie denn, Antwort: Leo! Zum Glück war ich nicht daheim aber die Katze war da (damals 8 Wochen) und blieb auch über 18 Jahre. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus das Leo ein Mädchen war und wurde auf Minka getauft.

Inzwischen war ich mit der Schule fertig, bin in die Welt gezogen und habe durch den Beruf damals über 3 Jahre in Grömitz an der Ostsee gelebt und dort auch meinen Mann kennengelernt.

1986 sind wir nach Konstanz am Bodensee gezogen. Sozusagen erste eigene Wohnung und recht schnell war klar, einen Hund wollte ich haben, was schon immer mein Wunsch war. So kamen wir zu unserem Bonnie, ein West Highland Terrier, den wir in Holland im Alter von 14 Wochen abgeholt haben von Privatleuten, die auch zum ersten Mal gezüchtet hatten. Er war ein toller Hund und ist über 16 Jahre alt geworden. Danach war große Trauer angesagt und wir kamen zu dem Schluss, erstmal keine Tiere mehr bis wir Rentner sind, weil man muss doch auf vieles Rücksicht nehmen, sei es Urlaub oder nur mal kurz einen Trip übers Wochenende.

Nun habe ich wieder zwei Katzen, die sozusagen mein neuer Lebensgefährte (mein Mann ist 2010 an einem plötzlichen Herztod im Urlaub am Rhein verstorben) mit in die "wilde Ehe" gebracht hat als er 2013 bei mir eingezogen ist. Mein Tomtom (ein stattlicher Kater, 11 Jahre) und mein Meusel (ein Katzenmädchen, 9 Jahre) sind mir nach anfänglichen Schwierigkeiten (Mensch - Katze, Katze - Mensch) richtig doll ans Herz gewachsen und bereichern unser Leben.
 



Im Großen und Ganzen habe ich keine Angst oder Antipathie gegen irgendwelche 2-, 4-, 6- oder 8-Beiner. Ok, Schnaken, die es hier in feuchten Jahren häufig gibt, Läuse und Schnecken, die an meinen Pflanzen fressen brauche ich auch nicht wirklich, aber ich denke, für irgendwas werden sie schon auch sinnvoll sein als Vogelfutter oder für anderes Gekrabbel.

Vögel  gibt es im Garten reichlich, ebenso Eichhörnchen, Schmetterlinge, Igel und Mäuschen.





Besonders gern mag ich Kühe und am allerliebsten die Grauen aus dem Allgäu. Die schauen so lieb und ich könnte stundenlang vor ihnen sitzen und sie anschauen, besonders diese schönen Augen, die sie haben.

Wo ich so garnichts mit anfangen kann sind Fische. Auf dem Teller, gut gebraten oder gegrillt gerne, aber als Mitbewohner eher doch nicht.


Liebe Astrid, ich freue mich sehr, dass Du diesen Post ins Leben gerufen hast und ich mir so wieder mein Leben mit Tieren ins Gedächtnis gerufen habe, Danke dafür.

Ich bringe es jetzt zu Astrid mit Ihren

Fünfzehn Fakten über mich und Tiere

  und wünsche Euch allen einen schönen Feiertag! Liebe Grüße Burgi vom Bodensee


Dienstag, 13. Juni 2017

Aus alt und grau mach neu und blau!

Hallo Ihr Lieben,

schon seit einiger Zeit gibt es ein paar Schrankleichen in meinem Kleiderschrank. Dazu gehört eine ehemals weiße Jeans, die leider nach der ersten Wäsche die Bekanntschaft mit einem dunkelblauen Shirt machte, bis heute weiß ich nicht wirklich, wer das da reingepackt hat, aber wahrscheinlich war ich es selbst und danach hellblau ist aber wirklich nicht tragbar. Eine alte beigefarbene Bluse, die so auch nicht mehr wirklich getragen wurde und ein Top, vier weiße Stoffservietten mit Flecken, die nicht mehr rausgehen und ein paar ehemals weiße Stoffschuhe, die auf einer Outdoor-Veranstaltung ins grau-schwarze mutiert sind sollten jetzt mal aufgefrischt werden.


Da es jetzt ja die neuen Farben von Simplicol gibt, wo alles ruckzuck in der Waschmaschine wieder wie neu werden soll, habe ich mich auch entschieden, alles in nachtblau zu färben. Ich bin gespannt, was dabei heraus kommt und ob die Waschmaschine das alles überlebt.















Ich bin total begeistert, hat doch alles wunderbar und kinderleicht funktioniert. Farbe und Fixierer mit den zu färbenden Teilen in die Waschmaschine, 40 Grad pflegeleicht einstellen und abwarten und der Waschmachine den Rest machen lassen. Danach nochmals alles mit Waschmittel bei 40 Grad waschen, ich habe da gleich mal die dunkle Wäsche mit reingepackt, Frau denkt ja praktisch.



Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend. Alles aus Baumwolle hat die Farbe gleichmäßig angenommen, allerdings sind an der Hose die Nähte und an den Schuhen die Schnürsenkel weiß geblieben. Passt aber zusammen und wird jetzt sicher wieder getragen. Ich freu mich und werde gleich mal morgen der Hose und den Schuhen meinen Arbeitsplatz zeigen.
Am Liebsten würde ich jetzt gleich die nächste Farbe ausprobieren, aber im Moment hab ich leider nichts mehr zum Färben!

Mein schnelles DIY und Upcycling bringe ich zum Creadienstag!



Sonntag, 11. Juni 2017

Sunday Inspiration No. 104

Hallo Ihr Lieben,

diesen Sonntag entführe ich Euch auf die Insel Mainau in den Rosengarten. Besonders im Juni blühen hier die schönsten Rosen aus aller Welt. Das Bild ist aus 2016, leider habe ich es dieses Jahr noch nicht auf die Insel geschafft obwohl es gleich nebenan liegt.

Ich hoffe, dass ich im Herbst nochmal den Weg dorthin finde.

Vom 29.09. bis 03.10.2017 ist wieder das Gräfliche Schlossfest "Noblesse Oblige" wo Kreatives im Schloss und Garten zu sehen sind und zum Kauf angeboten werden. Hier der Link dazu https://www.mainau.de/de/event-detail/graefliches-schlossfest-2017.html

Meine Mainauinspiration bringe ich jetzt zu Ines Sunday Inspiration

Samstag, 10. Juni 2017

Französisches Zitronenhähnchen

Hallo Ihr Lieben,

Heute gibt es Zitronenhähnchen und das auf Französisch, Qui. Warum französisch, keine Ahnung aber so ein ähnliches Hähnchen haben wir mal vor vielen Jahren in Cannes gegessen. Dort wurde es aus einer alten Garage heraus 2 x die Woche als Straßenverkauf angeboten mit kleinen Kartöffelchen und Zitronenscheiben. Soooo lecker.

Jetzt habe ich auch ein ähnliches Rezept gefunden, etwas abgeändert, hört sich saulecker an. Also mal ausprobieren. Eigentlich ganz einfach. Hähnchen kaufen (meins hatte so ca. 1500 g),1/2 Zitrone und 1/2 Knoblauchknolle (nicht Zehe) mit frischem Rosmarin in den Bauch stopfen, mit Paprika und Salz würzen und Beinchen zusammenbinden. Dann für erstmal 30 Min. aufs Blech bei 175 Grad Umluft in den Backofen. Nun kommen die in Spalten geschnittenen neuen Kartoffeln mit Schale dazu, salzen und 2 Eßl. Olivenöl drüberträufeln und weitere 20 Min. braten.

Nun der Feinschliff: 11/2 Knoblauchknollen und 11/2 Zitronen in Scheiben auf dem Blech mit ca. 3 frischen Rosmarinzweigen verteilen und weitere 30 Min. backen.

 So, fertig und genießen. Es zieht schon nach der halben Zeit ein verführerischer Duft durchs Haus.


Jetzt ist es verspeist und es war wirklich superlecker. Besonders die Knoblauchzehen, die man anschließend nach dem Mitbraten noch schön ausquetschen kann und unter die Karoffeln mischen. OK, ein Date sollte man danach nicht mehr haben aber wenn der Schatz ebenso riecht wie man selbst dann ist doch alles Gut und gesund ist Knobi sowieso.


Einen Guten wünsch ich Euch und habt Euch lieb auch mit viel Knobi.
Gut's Nächtle wünscht Burgi

Es ist Freitag und es gibt Auflauf!

Hallo Ihr Lieben,

mögt Ihr auch so gerne Auflauf! Ich liebe ihn, in allen Variationen und ebenso Gratins.

Wenn es schnell gehen muss, das Wochenende ansteht ist so ein Auflauf doch perfekt. Alles schnell verschnippelt, Hack, Schinken oder sonstwas mit Gemüse, Nudeln oder Kartoffeln vermischt, Ei-, Milch- oder Sahne darüber, noch eine dicke Schicht Käse obendrauf und einfach nur freuen auf ein leckeres Essen. OK, nichts für Kalorienzähler, aber die werden am Wochenende im Garten wieder abgearbeitet und nach einer arbeitsreichen Woche genau das Richtige.

Bei meiner Vorbereitung bin ich ja immer noch so ein wenig an meine Jahre in der Gastronomie (1983 bis 1990 in Grömitz an der Ostsee und Insel Mainau) gewöhnt. Ohne "Mist am Platz", so haben wir es früher scherzhaft genannt (Mise en Place) koche ich auch heute noch. Ich hasse es, alle Zutaten nach und nach zusammenzusuchen und hab da lieber alles schon vorbereitet und kann mit Kochen loslegen.

 Da sieht man auch meine Lieblingsmesser, ich habe einige, aber diese Zwei sind doch meine Liebsten. Damit lässt sich alles schneiden. Mein Großes für das Grobe und mein kleines Hümmelchen, so nannte es meine Oma schon und meine Mama, ich weiß garnicht wie man es richtig nennt, es muss einen Holzgriff haben und richtig scharf sein.
 Jetzt ist alles mal vorgekocht und bereit in die Auflaufform zu wandern.
 Schnell noch den Käse drüber und ab in den Backofen.

 Und wer mag findet hier Nudel-Hack-Gemüseauflauf das Rezept dazu!

Sorry wenn meine Bilder laienhaft daherkommen. Ich bin kein Foodblogger, habe Hochachtung vor denen, die das richtig gut können, aber bei mir muss nach einem 8-Stunden-Arbeitstag was am Abend auf dem Tisch stehen, weil dann haben wir Hunger.

Ich wünsche allen Euch Lieben ein schönes trockenes Wochenende und lasst es Euch schmecken, wo auch immer Ihr seid.
Burgi vom Bodensee

Zu Pfingsten Pfingstrosen!

Eigentlich wollte ich ja letzte Woche meinen allerletzten Post über Pfingstrosen machen da meine im Garten verblüht sind aber nachdem ich von meiner Blumenfee an Pfingsten diesen wunderschönen Strauß mit verschieden farbigen Päonien, weißen Rosen und Bartnelken bekommen habe, muss ich doch noch einmal zeigen, wie schön der ist.

Da wieder mal keine passende Blumenvase zur Hand war habe ich einfach um mein Lieblingsgefäß eine passende Serviette geklebt, die lässt sich schnell wieder entfernen und erfüllt seinen Zweck.

 Diese letzten Pfingstrosen bringe ich zu Helgas Friday Flowerday