Mittwoch, 30. Mai 2018

Draußen spielen!

Hallo Ihr Lieben!

Diesen Monat sucht Astrid mit Ihren 15 Fragen unsere Spiele, die draußen stattfanden. Bevor der Monat rum ist, möchte ich doch noch schnell teilnehmen.

1. Meine ersten drei Jahre verbrachte ich in Fröndenberg, wo ich geboren wurde und so wirklich kann ich mich daran nicht mehr erinnern. Wenn ich Bilder sehe bei meiner Mama von damals war ich schon immer gerne draußen, hab mit den Jungs der Nachbarschaft im Dreck mit viel zu großen Gummistiefeln gespielt.

2. Als ich so ca. 3 Jahre alt war zogen wir um nach Menden in eine Betriebswohnung, die in einer alten Villa im Dachgeschoss war auf dem Grundstück der Coca-Cola (bei uns hieß es Schlossbrennerei in Menden) und meine Freundin Gudrun wohnte nebenan, ebenfalls eine alte Villa die zu Schmöle (Eisenverarbeitung) gehörte zusammen mit ihren Eltern und 5 Geschwistern. Im Laufe der Jahre ist leider nich viel davon übrig geblieben, inzwischen ist einiges abgerissen und auf dem ehemaligen Gelände ist ATU und ein Hellweg-Baumarkt.

3.Gummitwist oder Himmel und Hölle gehörten zu unserer Beschäftigung. Wir sind auf Bäume geklettert und haben Seilchen gesprungen. 
4. Auf dem großen Hof wurde erst Roller, Rollschuh und dann Fahrrad fahren gelernt, aufgeschlagene Knie gehörten zur Tagesordnung. Unser Zuhause lag außerdem an der Hönne, ein kleiner Fluß der hinter dem Grundstück floß und wir dort oft im Wasser gespielt haben, auch wenn mal eine fette Ratte vorbei kam.
Die Hönne in Menden
5. Gudrun hatte eine kleine Schwester (Andrea) auf die wir immer aufpassen sollten. Sie war eine Nervensäge und wurde auch gern mal für mehrere Stunden an einen Baum gefesselt, was wir ihr als besonderes Privileg schmackhaft machten, damit wir "Großen" in Ruhe Abenteuer erleben konnten. Ich weiß heute, das war nicht nett und hoffe, sie hat keinen Schaden davon getragen.

6. Wir gingen mit der Mama auf den Spielplatz (die Frauen trafen sich dort zu einem Plausch), da gab es Sandkästen, Klettergerüste und  besonders Schaukeln, die ich immer heiß begehrt habe und nicht nur ich.
7. Jahre später, ich war inzwischen 14 Jahre zogen wir ins neu gebaute Haus und da waren andere Interessen im Vordergrund, aber meine kleine Schwester, die 9 Jahre jünger ist, hat die Baustelle vom Keller bis zum Dachboden erkundet und im nahegelegenen Wannebach auch gern mal Ihre Schuhe verloren und kam Barfuss heim.

8. Als Teenager so mit 14 Jahren habe ich meine Sommerferien im Schwimmbad in der Leitmecke verbracht. Heue ist es ein Bürgerbad, welches durch Mitgliedsbeiträge finanziert wird, da die Stadt es schließen wollte. Dort traf man sich mit Gleichgesinnten, die auch die Ferien daheim verbrachten und davon gab es genug, weil keiner hatte wirklich Geld für einen Sommerurlaub auf Mallorca oder so.
Ein- bis zweimal fuhren wir in den Ferien mit einem Busunternehmen ins Phantasialand nach Brühl bei Köln für 25 DM inclusive Eintritt und Busfahrt und das war schon ein Highlight
9. Ansonsten verbrachten wir die Sommerferien bei meinen Großeltern im Hessischen in Abterode und dort war sowieso alles draußen. Selbst als Kinder mussten wir mit aufs Feld Kartoffeln ernten, Getreide einholen und auf den Scheunenboden verklappen. Traktor fahren konnte ich schon mit 10 Jahren. War das Kinderarbeit? Wir, meine Cousine und ich haben es trotzdem genossen und in der freien Zeit sind wir Fahrrad gefahren oder haben die Kühe im Stall geärgert und wenn mal einer der Erwachsenen Zeit hatte, was selten genug war, wurden wir ins Schwimmbad nach Eschwege gefahren.



 10. Mit 14 Jahren gab es den ersten Urlaub in Scheveningen an der holländischen Küste und da wurde im Sand gebuddelt, gebadet und Eis geschleckt. Ich kann mich noch gut an das blau eingefärbte Eis erinnern, wie es geschmeckt hat weiß ich nicht mehr aber es sah cool aus.
 Bildergebnis für blaues eis am stielBildergebnis für scheveningen
 11. Zwei Jahre später gab es unseren ersten großen Urlaub nach Spanien an die Costa Dorada nach Cambrils, natürlich mit dem Bus, 2 Tage unterwegs. Das war doch mal was ganz anderes. Frisch verliebt mit süßen 16 in einen feschen Spanier (Camillo) der im Hotel arbeitete und mir die Orte zeigte, die Touristen sonst nicht sehen, ach was war das schön. Hier auch wieder den ganzen Tag draußen am Strand oder am Pool, wie toll, sowas gab es daheim nicht.
Strand von Cambrils, Costa Daurada
12. Inzwischen abgenabelt von Zuhause 1982  meine erste Saison in Grömitz in der Gastronomie und auch hier wieder Meer, Sand, Wellen und viel draußen.
13. Nach 3 Jahren Ostsee an den Bodensee 1986 gezogen, 5 Jahre auf der Insel Mainau gearbeitet und auch hier war ich viel  draußen, besonders am Abend, wenn die Besucher weg waren und der Park mir ganz allein gehörte und ich mich im ersten Jahr, als wir noch auf der Insel wohnten abends mit meinem Strickzeug im Park beim Schwanenbrunnen (das war mein Stammplatz) auf eine Bank gesetzt und die Natur genossen habe.
Der Schwanenbrunnen
14. Inzwischen bin ich 32 Jahre älter, nicht wirklich weiser und kann mich heute noch über Hüpfkästen freuen, die die Kindergartenkinder der Kita bei uns auf dem Parkplatz bei der Arbeit malen und ich auch mal hüpfe. 
15. Minigolf mag ich auch immer noch im Urlaub spielen und wer sagt denn überhaupt, das draußen spielen mit einem gewissen Alter aufhören muss. Ist buddeln im Gartenbeet nicht auch eine Art spielen, so wie früher im Sandkasten? Vielleicht wäre unsere Welt um einiges einfacher und leichter, wenn man sich die Naivität der Kindheit bis ins hohe Alter bewahren kann. 
Danke liebe Astrid für diesen schönen Anschupser mal wieder über alte Zeiten nachzudenken.

Liebe Grüße an Euch alle, die im Herzen Kind geblieben sind, Eure Burgi

Dienstag, 29. Mai 2018

Töpfeturm

Hallo Ihr Lieben!

Heute gibt es nur ein kleines schnelles DIY von mir, welches ich im letzten Jahr schon zusammengebaut hatte und jetzt nur wieder neu bepflanzt wurde. Da mein zweites Staudenbeet immer noch recht trostlos aussieht musste ich halt ein wenig nachhelfen. 
Also eine Eisenstange im Baumarkt besorgt, gefühlt 3 m in die Erde gerammt und unten einen großen Plastiktopf und oben fünf Tontöpfe mit Loch darauf verteilt, Blumenerde hinein und ein paar Pflanzen (englische Geranien). Eigentlich sollten die Tontöpfe noch eine andere Farbe bekommen, aber ich bin noch nicht sicher, welche Farben ins Beet einziehen werden, also erstmal die Rohversion. Gern hätte ich ja ein Beet in blau und weiß mit ein wenig rosa, da hier auch die Pfingstrose steht, die ich ungern umpflanzen möchte, aber weiße Pflanzen sehen bei Regen immer schnell so schmuddelig aus. 
Die Rostelfen durften auch schon mal Probewohnen im Beet.
  
 
Nun damit zum Creadienstag.

Liebe Grüße Eure Burgi


Sonntag, 27. Mai 2018

Samstagsplausch 21/18

Hallo Ihr Lieben!
Da bin ich doch schon wieder, eine Woche ist rum und es gibt wieder einen Samstagsplausch bei Andrea.

Am letzten Sonntag, Pfingsten, war das Wetter bei uns am Bodensee eher mäßig bis saumäßig, es hat immer mal wieder geregnet, für den Garten war es gut aber sonst, kein Ausflugswetter. So wurde halt der Tag mit stricken und Apfelstrudel mit Vanillesoße verbracht. Hier ist der Teich meines oberen Nachbars wo so ein paar Kröten oder Frösche frühmorgens und spätabends ihren Gesang anstimmen. Ich mag das Quacken so gerne, andere würde es vielleicht stören aber ich kann dabei wunderbar einschlafen.
Montag sah der Himmel nicht mehr so grau aus und ein kleiner Rundgang war auch drin. Mein Tuch konnte ich sogar auf der Wäschespinne spannen.
Am Dienstag habe ich es beim Creadienstag gezeigt und morgens war ich mal wieder ganz früh zur Öffnungszeit um 7.30 Uhr vor der Arbeit beim Supermarkt der Fuchsien (die brauchte ich noch für vor der Haustür, da ist Nordseite und Schatten bis 16 Uhr) im Angebot hatte. Im Garten blühen die Pfingstrosen.
Mittwoch habe ich schon mal meine Balkonkästen an der Schlafzimmer-Loggia bepflanzt und ein Outdoorteppich ist auch dort eingezogen. Eigentlich sollte er unter meinen Bürostuhl vorm Schreibtisch wo der PC steht (dort habe ich den Parkett schon bis auf den Untergrund mit dem Drehstuhl runter ruiniert), aber so richtig passt er dort nicht, also ab damit auf die Loggia, Bilder gibt es erst davon, wenn der Rest auch aufgehübscht ist.
Am Freitag habe ich bei Holunderblütchen meinen Wochenendstrauß gezeigt und war fürs Wochenende einkaufen. Inzwischen sind die Pfingstrosen richtig aufgeblüht und die kleinen Blümchen heißen Mutterkraut, wie mir Astrid vom Blog
Le Monde de Kitchi geschrieben hat.

Der Samstag, bei schönstem Sommerwetter wurde größtenteils im Garten mit Rasen mähen, Unkraut jäten usw. verbracht. Die ersten Zucchinipflänzchen sind in die Zinkbadewanne eingezogen und ein paar Blumen wurden in Schalen gepflanzt und auch der Pflücksalat, der schneckensicher in Balkonkästen am Kellerabgang hängt kommt langsam raus (hat sich letztes Jahr als wunderbar erwiesen, ich hatte Salat bis in den Herbst hinein).
Abends gab es seit langer Zeit mal wieder meine Hack-Blätterteig-Rolle, die ich hier schon mal vorgestellt habe mit Salat zum Champions-League-Spiel. Ich bin aber zeitig ins Bettchen, da ich meinen angeschlagenen Ischias immer noch spüre, wenn ich zu lange auf den Beinen bin. Der Zeppelin aus Friedrichshafen dreht auch immer wieder seine Runden, inszwischen gibt es einige mit verschiedenen Logos.
 Euch allen einen guten Start in die neue kurze Woche,

Liebe Grüße, Burgi





























Freitag, 25. Mai 2018

Schneeweißchen und Allium!

Hallo Ihr Lieben!
Nachdem die DSGVO uns doch noch alle am Leben gelassen hat und Holunderblütchen auch weiterhin Ihre Friday Flowerdays sammelt kommen nun auch gleich mal meine Blumen. Ich hatte schon Bedenken, dass sie auch Ihren Blog schließt, wär zu schade gewesen, aber alles gut.
Den Zierlauch habe ich gestern beim Edeka gefunden, oder eher er mich. Leider habe ich es nicht geschafft, welchen im Beet auszupflanzen, die Knollen liegen immer noch im Keller, ich schäm mich.
 
Meine Blumenfee war heute schon da und hat mir ein Sträußchen vor die Haustür gestellt. Sie ist so lieb. Hat immer einen Eimer mit Wasser dabei, ich frage mich, wie sie den im Auto transportiert oder vielleicht nur Eimer und Wasser in Flaschen, egal, sie denkt einfach an alles.


Mein Strauß hat weiße Pfingstrosen, weiße Rosen und weißes Irgendwas, sind es Minimargerithen oder Kamille? Keine Ahnung, aber es passt.


 Ich verabschiede mich nun ins Wochenende, es soll 30 Grad heiß werden, der Garten ruft mit Rasen mähen und dergleichen. 

Liebe Grüße, Eure Burgi



Dienstag, 22. Mai 2018

Trachtentuch


Hallo Ihr Lieben!
Es ist geschafft. Mein Trachtentuch ähnlich wie die Tücher von "Dreitracht" ist fertig und ich freue mich sehr, wie schön es geworden ist. 
Verstrickt habe ich 250 g Baby-Merinowolle in grau von Drops mit Nadelstärke 3,5 und für den Häkelrand ca. je 10 g in dunkelblau und rosa. Die Wolle ließ sich sehr gut verarbeiten (hat ca. 20 € gekostet im Gegensatz zu dem Original, welches für 199 € verkauft wird), immer kraus rechts gestrickt, Anschlag mit 3 Maschen und in jeder Hinreihe beidseits 1 Masche zunehmen. Am Anfang habe ich eine Masche rechts gestrickt und aus der nächsten Masche eine verschränkt zusätzlich herausgestrickt, am Ende vor der letzten rechten Masche aus dem Querfaden eine zusätzliche Masche gestrickt. In der Rückreihe alles rechts.
Anschließend alles mit einer Reihe festen Maschen umhäkeln mit Nadelstärke 3,5 (an den Schmalseiten hinter jedes Knötchen eine feste Masche und eine Luftmasche und an der breiten Seite in jede 2. Masche eine feste Masche und eine Luftmasche). Dann noch eine Reihe im Mäusezähnchenmuster (Pikot) mit Nadelstärke 2,5. Dazu einfach eine feste Masche überspringen, 3 feste Maschen häkeln, 3 Luftmaschen und in die 3. feste Masche wieder einstechen, eine Masche übergegen und wieder 3 feste Maschen usw.

Nach dem Entspannungsbad und dem Spannen hat das Tuch eine Größe von 2 m auf 90 cm und eine Größe, die mir ausreicht. Damit alles noch ein wenig trachtiger aussieht hatte ich noch einen kleinen Hirsch im Fundus, den ich an der Spitze angenäht habe. Auch mein neues Logoschild durfte auf der Rückseite Platz nehmen.

Liebe Grüße und eine schöne neue Woche wünscht Euch Burgi

verlinkt beim Creadienstag












Samstag, 19. Mai 2018

Samstagsplausch 20/18

Hallo Ihr Lieben!
Zwei Wochen war ich nicht beim Samstagsplausch bei Andrea präsent (eine Woche Urlaub, eine Woche einfach keine Zeit). Nun bin ich aber wieder da um Euch meinen Wochenrückblick zu zeigen.

Das Usambaraveilchen habe ich im November von meiner Kollegin zum Geburtstag bekommen und nun blüht es sogar wieder. 
Am Sonntag hatte der Schatz Geburtstag und er wünschte sich zum Kaffee einen Rhabarberkuchen, der auch morgens gleich mal gebacken wurde nach einen Rezept von hier. Irgendwie wurde er nicht richtig fest, erst nach einem Tag im Kühlschrank fand ich ihn lecker aber ihm hat er trotzdem geschmeckt. Der Kuchen ist nichts für Süßschnuten, da ich die Baisermasse weggelassen habe ist er dadurch schon etwas sauer geworden und in den Pudding habe ich auch nicht noch extra Zucker gegegeben, da der Rhabarber schon mit Zucker angesetzt wurde (sprich kalorienarm). Abends gab es frischen Spargel mit neuen Kartöffelchen und Sauce Hollandaise und dazu ein kleines paniertes Schnitzel (irgendwo müssen die Kalorien die beim Kuchen fehlten ja wieder aufgefangen werden). 
Rhabarberkuchen mit Pudding
Montag Morgen war ich die Erste vor der Arbeit um 7.30 Uhr beim Penny, es gab für 1,99 € englische Geranien die ich letztes Jahr schon hatte und die supertoll geblüht haben (im Gartencenter nehmen sie 4,99 € dafür). 

Leider hat es dann auch vier Tage geregnet, nötig war es allemal, aber doch nicht, wenn ich was pflanzen will. Gezeigt habe ich noch bei Maschenfein was ich so diesen Monat auf den Nadeln habe.
Den Creadienstag habe ich ausfallen lassen wegen Mangels an Selbstgemachten, dafür einen letzten Blick auf unseren Urlaub im Odenwald mit einem Ausflug in den Hermannshof in Weinheim.
Am Mittwoch kam meine bestellte Wolle von Mondolana an, die die Dropswolle im Sortiment haben und weil es diesen Monat auf bestimmte Sorten einen Rabatt von 35 % gibt konnte ich nicht widerstehen und habe über die Strenge zugeschlagen. Eigentlich hab ich ja noch genug Wolle auf Halde aber ich konnte nicht anders und alle wollten zu mir.
Freitag wurde nach Feierabend fürs lange Wochenende eingekauft und noch die letzten Tulpen bei Holunderblütchen gezeigt.
Heute früh waren wir unterwegs nach Singen (30 km von Konstanz) zur Motorradwerkstatt um die alte Kawa meines Liebsten aus der Reparatur zu holen damit er an Fronleichnam seine Motorradtour starten kann. Rechtzeitig zum Ja-Wort von Prinz Harry und Meghan war ich wieder daheim, ach war das schön. Den Nachmittag hab ich dann mit Stricken verbracht, es regnet mal wieder, also nichts mit Gartenarbeit. Darüber freut sich das Meusel, unser Katzenmädchen, weil mit mir auf dem Sofa und stricken bedeutet für sie Glückseeligkeit.
 
 Der Tomtom, der Katzenbub ist ja eher Papakater.
 So, nun läuft Fussball, die Pizza ist im Ofen (inzwischen gegessen) und ich wünsche Euch allen ein schönes langes Pfingstwochenende.

Liebe Grüße, Eure Burgi