Hallo Ihr Lieben!
Inzwischen ist Sonntag der 15. Oktober und eigentlich wollten wir einen Tagesausflug im LWL-Freilichtmuseum in Detmold verbringen.
Diese Idee hatten wohl viele andere auch und so gestaltete sich die Parkplatzsuche schon als grenzwertig.
Es gab unschöne Zwischenfälle um einen freien Parkplatz und da es inzwischen auch schon leicht nieselte änderten wir unseren Plan und fuhren ins ca. 23 km entfernte Bad Salzuflen. Nachdem wir 2 x die vorhandenen Parkplätze absuchten und ich schon mehr als genervt war parkten wir ganz unkonventionell hinter dem Hotel Rosengarten mit Restaurant und Cafe und hätten dort einen Kaffee getrunken.
Nach dem Aussteigen stellte sich heraus, dass das Restaurant sowieso wegen Personalmangel geschlossen hatte, also alles richtig gemacht.
So waren wir direkt am Rosengarten
in dem immer noch die schönsten Rosen blühten.
und spazierten durch den Rosengarten.
Auf der linken Seite das Leopld-Bad, ein Gebäudekomplex bestehend aus dem Leopold Bad, dem Inhalatorium und dem Badehaus I. Begonnen hatte dies mit der Errichtung eines ersten Badehauses durch den Medizinalrat Dr. Heinrich Hasse im Jahr 1817.
Direkt gegenüber das Gradierwerk, nicht zu verwechseln mit einer Saline.
Ein Gradierwerk (veraltet auch Leckwerk) ist eine Anlage, die im Prozess der Salzgewinnung aus Sole der Erhöhung der Salzkonzentration („gradieren“) sowie der Qualitätsverbesserung des gewonnenen Salzes dient.
Weiter ging es vorbei an der Salinenklinik
Richtung Kurhaus
zum Wasserspiel im Kurpark.
Schöne Sitzmöglichkeiten hätte es hier gegeben wenn es nicht geregnet hätte.
Bevor der Regen richtig los ging konnten wir in die Konzerthalle im Kurpark flüchten.
Hier gab es eine kostenlose kleine Messe über Bienen und Blumen.
Eine Regenpause wurde genutzt und am Kurpark-Cafe ging es zurück zum Auto.
Auf dem Hinweg nach Bad Salzuflen kamen wir bei Liebharts Fachwerkdorf vorbei und da wir kein Freilichtmuseum gesehen hatten hielten wir hier auf dem Rückweg an.
Hier hat sich ein Privatmann etwas außerhalb von Detmold mitten im Industriegebiet sein eigenes kleines Fachwerkdorf erschaffen mit Brauereigasthaus samt Biergarten.
Es gibt ein Backhaus mit Cafe
hübsche kleine original nachgebaute Nebengebäude
und sogar eine kleine Kirche mit Außenstelle des Standesamtes.
Ebenso gibt es auf dem Gelände immer kleine verwunschene Ecken
Sogar ein Streichelzoo ist vorhanden.
Einige Zeit haben wir dort verbracht und inzwischen war es schon 17 Uhr und der erste Hunger nach dem Frühstück machte sich bemerkbar.
So bot es sich an, dort direkt in "Liebharts Sudhaus" zu Abend zu Essen.
Das Brauereilokal war richtig gemütlich
und ein Plätzchen war auch schnell gefunden.
Die Speisekarte sah vielversprechend aus
und hübsche Deko auf dem Tisch gab es auch.
Bier und Radler schon mal richtig lecker,
und zur Begrüßung eine kleine Vorspeise vom Haus.
Wir wählten Cordon bleu mit Bratkartoffeln, Pommes und Bohnen.
Gut gestärkt ließen wir den letzten Abend in Detmold ausklingen bevor es am Montag weiter Richtung alte Heimat nach Menden ins Sauerland ging.
Detmold und Umgebung hat uns richtig gut gefallen und war auf jeden Fall eine kleine Reise wert.
Hier gibt es noch so einiges zu entdecken wie das Hermannsdenkmal oder die Externsteine. Vielleicht beim nächsten Mal. Ich war dort schon einmal während meiner Schulzeit, war Pflichtprogamm wenn man in NRW aufgewachsen ist.
Liebe Grüße
Eure Burgi
