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Dienstag, 17. September 2019

Häxewääg und Wasserfall am Schwarzsee

 Hallo Ihr Lieben!
Inzwischen ist schon Freitag und der letzte Tag am Schwarzsee angebrochen.
Morgens werden wir wieder mit dem Kuhglockengeläut geweckt und inzwischen sind wir ziemlich sicher, das es vom Band kommt. Die Kühe in Sichtweite haben keine Glocken an und das Geläute wiederholt sich ständig im gleichen Rhythmus und in Dauerschleife.
 
 Das Wetter ist etwas gnädiger, kühl aber trocken und so machen wir uns gegen Mittag auf einen Teil des Häxewäägs (Hexenweg) zu laufen. Eigentlich ist er ja eher für Kinder gedacht aber was Kindern gefällt muss für Erwachsene nicht schlecht sein.
 

 Der Weg führt rund um den See und ist in 2 bis 3 Stunden gut zu schaffen, wenn man alle Stationen mitnimmt. Wir sind mit dem Auto zum Ende des Sees gefahren und haben dort beim Campingplatz geparkt und sind hier in den Erlebnisweg eingestiegen. 
 
Zunächst geht es erstmal ein Stück Richtung Wald an einem abgelegenen Hof vorbei.
 
Schon bald sehen wir das erste Ziel, das Hutätä, ein Nachtreiter, der davor warnt, dass man bei Gewitter, Sturm und Regen lieber im Haus bleibt.



Weiter führt uns der Weg an kleinen Bachläufen vorbei Richtung Ankenhexe, die tief im Wald wohnt.
 
Hinter ihrer Hütte gibt es Zicklein aus Blech
 und davor einen hübschen Grillplatz mit Bänken zum Ausruhen und Vespern. Sogar eine kleine Hütte steht dort, wo Brennholz für den Grill von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wird.
 
  Weiter geht es über Baumwurzeln und schmalen Wegen Richtung Wasserfall (dieser Weg ist nicht mehr unbedingt für Kinder geeignet), aber wir möchten auf jeden Fall den Wasserfall noch sehen.
 
 Der Wald wird dichter und das Moos, welches an den Bäumen wächst mutet schon ein wenig gespenstig an, nachts möchte ich hier nicht unterwegs sein.



Nach einigen weiteren holperigen Wegen über Stock und Stein stehen wir vor dem Wasserfall.














Nicht wirklich spektakulär, da habe ich schon andere gesehen aber ganz nett anzuschauen und die Lunge wurde bei dem ganzen Grün mal wieder richtig durchgepfiffen.

 Zürück geht es wieder an der Hexenhütte vorbei, hier geht es nicht weiter auf dem Rundweg und so wurden noch die kleinen Steinfiguren angeschaut und über die Brücke ging es zurück Richtung Parkplatz. Inzwischen fängt es leicht zu nieseln an und wir ersparen und den weiteren Rundweg um den See zu den anderen Themen des Häxewääg.

 
 Am Abend gönnen wir uns eine Pizza  vom Holzofen im Hotel die mit 21 Franken pro Person schon gut bezahlt ist, ja Essen gehen in der Schweiz ist mal richtig teuer, aber sehr lecker war sie.
 https://static.hostellerieamschwarzsee.ch/photos/webdesign/bildergalerie-hotel-schwarzsee/schwarzsee-pizzeria-hostellerie.jpg
 Am Abreisetag wurden wir noch mit einem kleinen Almabtrieb überrascht und hatten die Kühe noch einige Zeit als Vorhut auf dem Weg zum nächten Ziel vor uns und kamen nur langsam vorwärts obwohl sie schon gegen 9 Uhr unser Hotel passierten.









 Eigentlich wollten wir über Land zum Brienzersee fahren, 89 km sagte das Navi, 25 km immer bergauf hatten wir auch schon hinter uns mit Serpentinen, schmalen Sträßchen und Ziegen, die auf dem Weg Rast machten und plötzlich auf 1400 m war mal Ende. 
Die Weiterfahrt war durch ein Event gesperrt (50. Gurnigelrennen, ein Autorennen am steilen Berg). Also alles wieder retour und mit einem Umweg auf die Autobahn Richtung Bern (ca. 150 km) und zum nächsten Ziel nach Bönigen am Brienzersee, aber davon gibt es demnächst ein wenig mehr zu sehen.

Liebe Grüße,
Eure Burgi

Bilder und Text kann Werbung enthalten, alles selbst bezahlt.

Sonntag, 15. September 2019

Schwarzsee im Kanton Fribourg, Hotel und Ort

Hallo Ihr Lieben,
heute nehme ich Euch mit in die schöne Schweiz und zeige Euch das erste Ziel unseres einwöchigen Urlaubs bei den Eidgenossen und da es uns so gut gefallen hat werden wir wohl Wiederholungstäter und sind schon auf der Suche nach neuen Zielen für das nächste Jahr.

Nach gut 250 km, 3 Stunden Fahrt und bei 26 Grad haben wir den Schwarzsee erreicht
 
 und unsere Panorama-Suite in der "Hostellerie am Schwarzsee" bezogen. Nein keine Angst, ich bin nicht abgehoben aber in diesem Hotel gibt es nur Suiten und davon hatten wir noch die kleinere nur mit seitlichem Seeblick und 42 qm Größe und grandiosem Frühstücksbuffet.

Der Blick vom Balkon war so schön, sodass wir hier gerne unser Vesper am Abend eingenommen haben.

Die nächsten Tage sah es wettertechnisch gleich ganz anders aus. Kühle 12 bis 15 Grad Tagestemperatur, die uns aber nicht davon abhielten einige Dinge zu unternehmen und uns nachmittags in die Wellnessoase vom Hotel zurückzuziehen.
Schwimmbad Schwarzsee
 Dieses coole Motorrad stand in der Hotelhalle.

So machten wir uns auf den Ort zu erkunden. Na ja, von Ort kann man eigentlich nicht reden, außer dem See und ein paar Restaurants, einen Sportgeschäft, ein Cafe und einem Campingplatz gibt es hier nur Natur, Kühe und ganz viel Ruhe. Der nächste Ort mit Geschäften ist Plaffeien, ca. 10 km entfernt, aber genauso wollten wir es auch.
 
Vor dem Hotel liegt ein Steg an dem man Treetboote ausleihen kann.


Liebe Heidi, dieser Bus ist nur für Dich.
Eine Sommerrodelbahn gibt es auch.
Die Seilbahn führt auf die Riggisalp, im Winter ein kleines feines Skigebiet und im Sommer zum Wandern.
und mit diesen Fahrzeugen kann man vom Berg aus wieder hinunter in den Ort fahren, wer Aktion braucht.
Motorboote sind verboten aber eine Stand-up-Paddeling-Vermietung gibt es vor Ort, dafür war es aber definitiv zu kühl, der See hatte noch 16 Grad.



Schlafende Enten, Blesshühner und ein "Wal" waren am Ufer reichlich vertreten.

Hier nochmal ein Blick auf unser Hotel vom anderen Seeufer.






Wer wie wir mal richtig ausspannen möchte, ist hier gut aufgehoben. Kein Durchgangsverkehr, am Ende vom See ist auch Schluss, da geht es nicht weiter.

Der nächste Beitrag führt Euch ein Stück auf dem Häxenwäg zum Hütata und der Anthexe sowie zum Schwarzseewasserfall.

Liebe Grüße
Eure Burgi