Hallo Ihr Lieben,
inzwischen ist es Samstag geworden und am 12. hatte ich so einen stressigen Tag im Geschäft, da wären keine Bilder vom 12 am 12 zusammen gekommen, zumindest keine, die Ihr hättet sehen wollen.
Nun ist Wochenende und ich lasse es entspannt angehen mit einem guten späten Frühstück.

Anschließend wird der frisch aus der Inspektion geholte Rasenmäher aus der Garage geholt. Den ersten Rasenschnitt im Jahr mache ich immer lieber selbst, da mein Schatz oftmals alles abmäht, was eigentlich noch stehen gelassen werden sollte und er sich nun weigert zu mähen. OK, selbst ist die Frau und freut sich wie Bolle, das mein sparsames (faules!) Mähen im Mai nun auch noch einen offiziellen Namen hat. Schon mal was vom "No mow may" oder mähfreien Mai gehört? Ich bisher nicht obwohl ich es schon seit Jahren so praktiziere (hätte ich mir mal als Patent anmelden sollen). Dieser Trend kommt aus dem sonst so rasenaffinen England, wo die Hochkultur des englischen Rasens seine Wurzeln hat. Gerade im Mai wachsen Wildblumen, Gräser, Kräuter etc. auf dem Rasen, die den Insekten und Schmetterlingen gute Nahrung für den heißen Sommer bringen. Ein reich gedecktes Buffet für alles was kreucht und fleucht. Also wird nur ein Weg gemäht, der quer durch den Garten von oben nach unten führt und der Rest darf erstmal stehen bleiben und noch ein wenig wachsen, sogar der Löwenzahn.

Wo ich schon so gut im Flow war wurden gleich auch mal die Kästen am Schlafzimmerbalkon bepflanzt. Die Eisheiligen sind so gut wie vorbei und bei fast 30 Grad wird es auch keinen Nachtfrost mehr geben. Ich greife hier gerne auf noch recht kleine unscheinbare Pflanzen zurück da der Balkon volle Südseite hat. Im Laufe der Jahre habe ich mit denen gute Erfahrungen gemacht. Sie halten viel länger als schon voll ausgewachsene Pflanzen und werden im Kasten bei mir üppig und nicht im Gartencenter. Günstig sind sie dazu auch noch. Dieses Jahr sind es Geranien, Minipetunien und Schneeflockenblumen geworden.
Schmutzige Hände gehören dazu, ich hasse Handschuhe bei der Gartenarbeit.
Eine kleine Pflanzschale hat schon mal auf dem ehemaligen Vogelhausplatz seinen Platz gefunden.
und die Clematis blüht als gäbe es kein Morgen mehr.
Zwischendurch musste mal das Meusel gestreichelt werden, die es sich auf dem Hocker gemütlich gemacht hat. In ihr Bettchen daneben geht sie erst gegen Abend.
Gegen späten Mittag wurde der Rhabarberkuchen für den Schatz zum gestrigen Geburtstag gebacken, den er sich gewünscht hatte. Er ersetzte Mittagessen und Kaffeepause und ist auch schon ein wenig geschrumpft.
Am Nachmittag noch rasch den Wäschekorb mit der frisch gewaschenen Wäsche geleert und alles an seinen Bestimmungsort gepackt. Ich lege erst immer alles auf dem Bett aus und verteile es dann, wo es hin gehört.
Der Postbote brachte dann gestern noch diese schöne Karte von Tina aus ihrem Urlaub an der Ostsee. Der Spruch passt so schön zu meinen neuen Plänen die gestern verwirklicht wurden.
Ebenso ein Kärtchen, wann der Bofrostmann wieder vorbei schaut. Dort werde ich leider immer wieder schwach weil er so nett ist, vieles auch wirklich lecker ist und er nicht ohne eine kleine Bestellung gehen soll. Den Job wollte ich auch nicht machen.
Nun noch rasch die zwei Zucchinipflanzen und die Gurke gesichtet, die Morgen in die Erde kommen.
und die alten Kartoffeln, die ich zum Keimen auf die Fensterbank gestellt habe und nun mal versuche, ob daraus neue Kartoffeln wachsen, wenn sie ausgepflanzt sind.
Es sind ein paar mehr Bilder geworden als 12 aber mein Tag ist halt auch oft länger als nur 12 Bilder.
Nun wünsche ich Euch ein schönes sonniges Restwochenende und Morgen mache ich nur dass, wozu ich Lust und Muße habe.
Liebe Grüße
Eure Burgi
verlinkt beim "Samstagsplausch" und "Draußen nur Kännchen"