Donnerstag, 19. Oktober 2017

Lieblingsgericht aus meiner Kindheit

Hallo Ihr Lieben!


Heute zeige ich Euch mal ein Gericht, welches ich schon als Kind geliebt habe. Ich habe es lange nicht mehr gekocht. Hackbällchen mit Schwarzwurzelgemüse und Kartoffeln, da kann ich mich reinsetzen mit einem ganz großen Löffel.


Es geht schnell und ist auch ganz einfach. 
Ein Pfund Hack wie für Frikadellen herrichten, also mit Ei, Semmelbrösel oder eingeweichtem Brötchen, kleingeschnittenen Zwiebeln, Senf, etwas Ketchup, Salz, Paprika und Pfeffer. Alles gut mischen und kleine Klößchen formen. Die Schwarzwurzeln, ich nehme die aus dem Glas weil frische gibt es hier so selten in ein Sieb gießen, den Sud, in den sie eingelegt sind in die Pfanne geben und die Hackbällchen darin ca. 10 min. garen.


Anschließend die Schwarzwurzeln dazugeben und ca. 200 ml Sahne und 1/4 l Gemüsebrühe angießen. Alles gut durchgaren und nochmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Dazu gibt es bei uns immer Salzkartoffeln weil man die so schön in der Soße quetschen kann.














Ich wünsche Euch einen guten Hunger und hoffe, es schmeckt Euch genausogut wie uns.

Liebe Grüße, Burgi













Mittwoch, 18. Oktober 2017

Urlaub in Tirol, Kitzbühel,Teil 2

Hallo Ihr Lieben,


heute nehme ich Euch mit nach Kitzbühel, wenn Ihr mögt. Ich war nun ja schon oft in Tirol, da es von uns aus recht schnell und unkompliziert erreichbar ist, je nachdem wo man hin will zwischen 150 und 300 km. In Kitzbühel war ich bisher allerdings noch nie und war schon ein wenig überrascht. Ich hatte es mir so in Gedanken mondäner vorgestellt, nach allem was man davon hört oder liest. 

  

 Es ist ohne Zweifel ein hübsches, sehr sauberes kleines Städchen mit einer schönen Fußgängerzone, in der man aber auch nach einer 1/2 Stunde durch ist. 



 Natürlich gibt es auch Geschäfte der großen Nobelmarken, aber trotzdem ohne viel Prunk und Tamtam, was mir sehr gut gefallen hat. Überall trifft man auf die alpenländische Gemütlichkeit und die schönen bunten Häuser mit viel Blumenschmuck machen es nochmal sehr heimelig.

 






























Auch haben wir keine spinnerten aufgetakelten Damen gesehen, eher Touristen (viele Engländer) die wie wir durch die Straßen flanierten. OK, an den parkenden Autos hat man schon gesehen, das hier das Geld wohnt und die auch erfreulicherweise genauso ein Knöllchen bekommen wie andere beim Falschparken in der Fußgängerzone, auch wenn man mal schnell nur beim Louis ein Handtäschchen für 1500 Euro abholt. Da musste ich schon grinsen, als ich das Gesicht der Lady sah, als der Schutzmann ihr an Ihren Porsche Cayenne ein fettes Knöllchen plazierte.



Kaufen kann man fast alles von Deko bis Trachten, Souvenirs und Kitsch.
Ebenfalls ist für den Hunger auch bestens gesorgt. Restaurants und Cafes reihen sich aneinander.


Die fand ich nett, aber viel zu teuer













Das Spielcasino von Kitzbühel macht doch einen bescheidenen Eindruck im Gegensatz zu so manch anderen (Baden-Baden, Monte Carlo und selbst bei uns in Konstanz ist es recht pompös).


Hier noch ein Wegweiser mitten im Ort der den Weg zur Hahnenkammbahn zeigt.


Ich hoffe, Euch hat mein Rundgang durch Kitzbühel auch so gefallen wie mir und wenn Ihr mal in der Nähe seit, einen Besuch ist das schmucke kleine Örtchen auf jeden Fall wert.

Liebe Grüße, Burgi





Dienstag, 17. Oktober 2017

Josephinentuch - kein Biss im Morgengrauen!


Hallo Ihr Lieben!

Nachdem ich ja wieder mit Handarbeiten begonnen habe, zuerst mal wieder zum Einstimmen die Häkelnadel geschwungen, wollte ich auch unbedingt wieder stricken. Es gibt inzwischen so tolle Wolle und besonders gut gefallen mir die Bobbel mit Farbverlauf, die es von den verschiedensten Anbietern gibt, meist kleine Manufakturen, die sie selber zusammensetzen und auch schon mal eine Wartezeit von 4 Wochen haben. Ich habe mir zum Eingewöhnen ein ganz einfaches Dreiecktuch ausgesucht, es nennt sich "Josephinentuch" warum auch immer und wird nur rechts gestrickt. 


3 Maschen anschlagen und dann in jeder Hinreihe die erste Masche verdoppeln, bei der Rückreihe einfach nur die erste Masche abheben und alles kraus rechts stricken. So geht es Reihe um Reihe bis unendlich viele Maschen auf den Nadeln sind (unbedingt eine Rundstricknadel mit langem Nylon nehmen). Der Farbverlauf kommt irgendwann von ganz allein. So lange Stricken bis die Wolle aufgebraucht ist, das Tuch die gewünschte Größe erreicht hat oder Ihr mit Eurer Geduld am Ende seit. Ich habe das ganze Bobbel verstrickt, 250 g mit Nadeln Nr. 4, weil ich wollte alle Farben im Tuch haben (die Wolle nennt sich "Morgengrauen" von Lady Dee`s Traumgarne). Ein kleiner Anhänger liegt auch noch jedem Wollbobbel bei, finde ich eine nette Idee.


Inzwischen ist das Tuch im Urlaub fertig geworden und es gefällt mir richtig gut. Die Wolle kratzt nicht (50 % Baumwolle, 50 % Polyacryl) und trägt sich wunderbar.


Ich bringe mein Erstlingsstricktuch (und ich bin sicher, es werden etliche folgen) zum Creadienstag und zu Fannys liebste Maschen.

Bis bald und liebe Grüße, Burgi





Sonntag, 15. Oktober 2017

Sunday Inspiration No. 122 - grüner Bartwuchs

Hallo Ihr Lieben!

Ja was soll ich sagen, der Urlaub in den Bergen bei so viel grün hinterlässt seine Spuren und hat meinem Schatz zu einem neuen Bartwuchs verholfen. Ob das wohl an der Gegend liegt? Demnächst muss er sich nicht mehr rasieren sondern mähen oder Minischafe auf den Wangen ansiedeln.


Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße und bleibt lustig, Burgi


Meinen Sonntagsgruß bringe ich zu Ines Sunday Inspiration



Samstag, 14. Oktober 2017

Auf den Nadeln im Oktober

Hallo Ihr Lieben!


Wie Ihr ja bereits mitbekommen habt, bin ich wieder dem Strickrausch und auch ein klein wenig der Häkellust verfallen. Ich bin schon ein wenig spät dran für Maschenfein "auf den Nadeln" aber trotzdem zeige ich Euch gerne meine fertigen und in Arbeit befindlichen Sachen.

Zunächst einmal habe ich im Urlaub mein "Josephinentuch" fertiggestellt so zur Wiedereingliederung in das Stricken und ich finde, es ist richtig schön geworden und der kleine Anhänger lag dabei und wollte auch dran.


Einen Häkelkürbis habe ich auch an einem Samstag gemacht.


Mit meinem "Sommernachtstraum" hatte ich so meine Probleme mit dem zweiten Teil, hab es dann 2 Wochen ruhen lassen, bis der Knoten bei 3 x überschlafen und davon träumen, gefühlt 100 Bilder im Netz davon angeschaut, geplatzt ist und ich eines morgens wach wurde und wusste, wie es geht und dabei eigentlich so einfach wenn man erstmal dahintergekommen ist, das jetzt nicht von Ende bis Anfang einer Reihe gestrickt wird. Der wächst so langsam.


Dann kam meine Wolle endlich zum Knitalong von Tanja Steinbach für einen Schal, ok, der ist längs vorbei aber die Wolle (Schachenmayer Merino 170 (100 % Merinowolle) lässt sich toll verarbeiten und geht auch recht gut von der Nadel. Ich habe hier die Farben schwarz und lavendel für die Zwischenreiben und camel für den Hauptteil gewählt. Der erste Musterblock ist fertig.


Socken wollte ich auch schon immer mal stricken, habe da die Regina in Arbeit, aber auch hier stelle ich mich wieder mal dumm an und komme irgendwie mit der Beschreibung nicht weiter, vielleicht hat jemand einen Tipp. Ich bin jetzt bei der Ferse, habe nach Beschreibung 28 Reihen auf zwei Nadeln gestrickt und soll jetzt mit 3 Hilfsnadeln und Zu- und Abnahmen weitermachen (im Moment keinen Plan was da gemeint ist, muss ich wohl auch erstmal drüberschlafen und Videos bei Youtube anschauen). 


Mein neuestes Projekt ist das "Jeans-Strawberry-Tuch" von Liza, die Wolle habe ich bei 100 Farbspiele komplett mit Anleitung im Paket gekauft (50 % Baumwolle, 50 % Polyacryl, 5-fädig) und die lässt sich ganz toll verarbeiten und die Beschreibung ist idiotensicher, so lieb ich dass.


Ja Ihr seht, es hat mich wieder gepackt und ich kann nicht einfach ein Teil erstmal fertig machen, Nein, ich brauche die Abwechselung und bin für die nächsten Wochen gerüstet, egal  wie das Wetter wird.

Liebe Grüße Burgi

und macht es Euch gemütlich. 


















Freitag, 13. Oktober 2017

Friday Flowerday und My Shelfie

Hallo Ihr Lieben!

Da ich diese Woche durch meine richtig heftige Erkältung ausgeknockt war (nun schon seit dem 02.10., aber ich wollte ja nach den Urlaub wieder Arbeiten gehen und hab die Strafe dafür auch gleich bekommen, so knapp an einer Lungenentzündung vorbeigerutscht), war ich diese Woche daheim und hab auch nur das Nötigste im Dorf eingekauft. So war die Auswahl nicht besonders groß aber die zartgelben Röschen durften dann doch mit.



Eine letzte Herbstanemone aus dem Garten fand noch Platz in der Holzvase (die macht der Bruder meines Lebensgefährten selber sowie auch die Kerzenständer und noch ganz viele andere tolle Sachen aus Holz) und mein erster gehäkelter Kürbis.

 

Auf meinem Tablett-Tisch ist auch der Herbst eingezogen. Die Esskastanien sind vom Baum des Nachbarn, die immer zu mir rüberfallen, ich mag keine Maroni und so werden sie halt als Deko verwendet. Die Baby-Boos sind noch aus dem Fundus vom Rückweg aus dem Urlaub, die mich in der Schweiz gefunden haben.


Dieses Wochenende soll nochmal richtig warm werden mit Temperaturen um die 24 Grad. Da kann der Garten aufgeräumt und noch so einiges abgeschnippelt werden. Ich wünsche Euch ein schönes warmes Herbstwochenende mit viel Sonnenschein.

Liebe Grüße, Burgi


Meine Bilder bringe ich zu Holunderblütchen, die unsere Blumen sucht und Kebo Homing, die unsere Shelfies sucht.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Urlaub in Tirol, Arlbergpass,Patznauntal und Kirchberg,Teil 1

Hallo Ihr Lieben !

Heute nehme ich Euch mit auf unsere erste Etappe auf unseren Herbsturlaub in Tirol.
Auf dem Hinweg mussten wir den Weg über den Arlbergpass nehmen, da der Tunnel seit März gesperrt ist und erst am 2.Oktober wieder geöffnet wurde. Dies war aber bei den Wetterverhältnissen kein Problem und hat auch richtig Spaß gemacht. Da sieht man doch ein wenig mehr von der Bergwelt. Ich als Schiesser was Höhe und Kurven angeht hab es überlebt und es war wirklich halb so wild sodass wir auch auf dem Heimweg wieder diesen Weg wählten, allerdings mit heftigem Regen.



 Unser erster Zwischenstopp für 2 Nächte war See im Patznauntal wo wir im Hotel Lenz mitten im Ort untergebracht waren. Sehr zu empfehlen wer direkt zentral neben dem Sessellift wohnen mag, im Winter sicher eine tolle Lokation, im Herbst nett aber wenig spektakulär. Die Zimmer waren schön im alpenländischen Stil eingerichtet und das Essen und besonders das Frühstücksbuffet grandios.



So sah hier der Almabtrieb aus, da lässt man es sich doch als Kuh richtig gut gehen obwohl mir der Traditionelle, der in einem weiteren Post noch folgt, viel lieber ist.


Am Sonntag ging es dann weiter an unseren Haupturlaubsplatz nach Kirchberg in Tirol. Hier fanden gerade die Meisterschaften im Ballonfahren statt und jeden Tag sah man wieder neue Ballons aufsteigen. Auch hier hatten wir richtig Glück mit unserer Hotelauswahl, das Hotel Sonnalp lag ein wenig außerhalb vom Ort mit schönem Blick auf die umgebenden Berge.
 

Wir hatten Blick auf die Berge, den Ort, die Ballons und die Seilbahnen in 3 Richtungen vom Balkon aus.


 Hier noch ein kleiner Blick auf den kleinen Fluss, der über mehrere Kilometer vom Hotel bis in den Ort hineinfloss und daran einen schönen gemütlichen Wanderweg.



Das war mein erster Teil unseres Urlaubs in Tirol und wenn Ihr Lust habt nehme ich Euch beim nächsten mal mit nach Kitzbühel.

Liebe Grüße Burgi