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Dienstag, 2. Juli 2019

Currywurst a la Sansibar auf Sylt

Hallo Ihr Lieben,
schon seit Jahren höre ich immer wieder, wie grandios die Currywurst mit der hauseigenen Soße in der "Sansibar" auf Sylt sein soll. Da ich ja wohl nicht so schnell nach Sylt kommen werde und falls doch irgendwann mal nicht unbedingt für eine Currywurst mit Pommes 12 € bezahlen möchte, jedoch das Rezept dazu auf deren Homepage steht wurde sie gestern Abend gekocht und geht doch recht einfach und ich muss zugeben, sie ist göttlich.

Die Zutaten für 4 Personen, ich erspar mir nun die genauen Grammangaben:
etwas Butter
eine kleine Zwiebel, ca. 60 g
1 Teel. Zucker
1 Teel. Currypulver
400 g gestückelte Dosentomaten mit Saft
200 g Tomatenketchup
2 El gehackte Gewürzgurken oder Gurkenrelish (das Rezept dazu werde ich demnächt mal einstellen)
1 El Sambal Olek oder Aivar (den hatte ich noch)
etwas Salz
ca. 50 g aufgelöste Fleischbrühe in ca. 125 g Wasser
3 El Obstessig
4 Bratwürstchen (Thüringer oder egal welche, die Euch halt schmecken)
4 Tl Currypulver
Zubereitung:
Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Die Zwiebelwürfel darin anschwitzen und mit dem Zucker bestreuen. Dann das Currypulver hineinrühren und mit den Tomaten und dem Ketchup auffüllen. Die Essiggurkenwürfel hineinrühren und die Sauce mit Sambal Oelek und Salz kräftig würzen, dann die Fleischbrühe hineinrühren. Die Sauce zum Schluss mit dem Obstessig pikant abschmecken und gut eine gute 1/2 Stunde leise vor sich hin köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Currywürste darin goldgelb braten. Die Currywürste auf die Teller geben, wer mag gleich mal kleinschneiden, mit der Currysauce anrichten und mit je 1TL Currypulver bestreuen. Dazu gab es Backofen-Pommes.


Das Originalrezept findet Ihr hier.


GUTEN APPETIT
und fühlt Euch wie in der Sansibar. Hier fehlt nur der Blick aufs Meer, dafür auf den Bodensee.
Liebe Grüße, 
Eure Burgi

verlinkt zum Creadienstag

Montag, 19. März 2018

Ungarisches "Szegediner Gulasch"

Hallo Ihr Lieben!
Sonntagabend wurde mal wieder richtig gut gekocht und da es nochmals Schnee gab und die Temperaturen unter 0 Grad gesunken sind kam nochmals herzhaft Deftiges auf den Tisch. Es gab Szegediner Gulasch, richtig lecker wenn man Sauerkraut und scharf, bzw. kräftig gewürzt mag.
Dazu 1000 g Gulasch vom Schwein in gut 50 g Schmalz kräftig anbraten (man kann auch Öl nehmen, ich hatte noch Schmalz im Kühlschrank) und anschließend mit ca. 30 g Mehl bestäuben. In Ungarn wird das Original echte Gulasch mit der halben Menge Schmalz von der Fleischmenge gebraten, also wären es 500 g Schmalz gewesen aber das erspare ich mir.
 
600 g grob gewürfelte Zwiebeln, 2 TL Salz, 2 TL Kümmel, 1 TL Pfeffer, 4 TL Rosenpaprika, 150 g Tomatenmark aus der Tube (keine Tomaten! und 4 kleingeschnittene Knofizehen zufügen.

Ist das Mehl hellbraun, mit ca. 500 ml Gemüsebrühe auffüllen. Ist das Fleisch sehr mager, noch 150 ml Joghurt zugeben! Schön durchschmoren lassen, ca. 20 –30 Minuten.
 
Anschließend ca. 500 g Sauerkraut (frisches oder aus der Dose oder so) zufügen, gut verrühren und noch einmal ca. 30 Minuten schmoren.
Zum Servieren noch etwas Sauerrahm auf das Gulasch geben. Das Gericht reicht für ca. 6 bis 8 Personen. Wir essen am nächsten Tag nochmal davon, weil dann schmeckt es noch köstlicher und der Rest wird eingefroren.
Dazu gab es Semmelknödel, vier Selbstgemachte hatte ich noch eingefrostet und vier Frische (Burgis Knödelliebe) die ich dazugekauft habe. Wollte doch mal den Unterschied sehen aber ich  muss sagen, meine Selbstgemachten sind doch um einiges leckerer.

Lasst es Euch schmecken, Liebe Grüße 
Eure Burgi
















Dienstag, 7. November 2017

Mango-Chutney einfach selbstgemacht!

Hallo Ihr Lieben!

Ihr kennt sicher Mango-Chutney und sicher habt Ihr auch schon mal im Supermarkt vor dem Regal gestanden und gedacht, mein Gott, wieso ist so ein kleines Glas so teuer. Mir ging es so vor 2 Jahren als ich ein leckeres Rezept ausprobieren wollte und darin Mango-Chutney als Zutat mit hinein sollte. Zufällig waren gerade Mangos beim Discounter für 0,69 € im Angebot und da hab ich gleich mal 3 Stück in den Wagen gepackt. Daheim schnell im Internet nach einem Rezept gesucht, fündig geworden und etwas abgewandelt nachgekocht. Ich kann Euch sagen, besser geht nicht und schon garnicht fertig gekauft. Da sind keine Konservierungsmittelchen drin und das Zeug hält locker 1 Jahr weil es eigentlich wie Marmelade gemacht wird, eben nur herzhaft.

Jetzt war es wieder mal soweit und Nachschub musste her, also ran an die Mangos.

Mein Huhn nach Monthy Python habe ich Euch ja schon mal "hier" gezeigt wofür ich das Chutney brauche.



Die Mangos schälen (ich komme mit drei Früchten für drei Gläser) gut zurecht, halbieren und das Fruchtfleisch vom Kern ablösen und würfeln, evtl. nochmal alles gut ausdrücken, was noch so am Kern hängen bleibt. Gibt noch ein wenig Saft.

 In der Zwischenzeit 450 g Zucker mit 450 ml weißen Balsamicoessig bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Die Mangos nach und nach einrühren. 2 TL gehackter Ingwer, 2 bis 3 gehackte Knoblauchzehen,
2 TL Chilipulver oder frische gehacke Chili, 2 Stangen Zimt, 75 g Rosinen und 100 g klein geschnittene Datteln einrühren und alles wieder zum Kochen bringen. Ich würze vorher die Mangowürfel noch ein wenig mit Chilisalz.

Hitze reduzieren und ca. 1 Stunde köcheln lassen bis die Mischung eingedickt ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Zimtstangen herausnehmen.
Das Chutney in saubere Gläser füllen und, wie bei Marmelade 10 Minuten auf den Kopf stellen bis sie dicht verschlossen sind. Etiketten dran und fertig.

Die Gläser im Keller kühl aufbewahren, so halten sie sich, wenn es so lange überhaupt hält, ca. 1 Jahr.


Bis dann, mein Beitrag zum Creadienstag und lasst es Euch schmecken, 

Liebe Grüße, Burgi

Dienstag, 19. September 2017

Indisches Huhn nach Monty Python

Hallo Ihr Lieben!

Heute gab es mein Huhn nach "Monty Python", es war mal vor gefühlt 25 Jahren ein Gericht von Alfred Biolek (wer den noch kennt outet sich auch gerade als 50+). Dafür habe ich, als ich es zum ersten Mal zubereitet habe, allerdings erst vor ca. 2 Jahren entdeckt, mein Mango-Chutney selbst gekocht weil ich fast tot umgefallen wäre vor den Supermarktregalen wo ich den Preis dafür sah. Seitdem gibt es nur noch das Selbstgemachte. Wie es hergestellt wird zeige ich Euch demnächst mal wenn ich wieder neues koche. Das Rezept für das Huhn ist simpel und schnell gekocht.

Dafür einfach drei Hähnchenbrustfilets (für 2 Personen nehme ich zwei Filets) in Streifen schneiden. 1 bis 2 große Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe, nach Geschmack auch gerne mehr (ich nehme je nach Größe gerne auch 3, wir mögen Knoblauch) abziehen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch glasig anbraten und herausnehmen aus der Pfanne.

Aus 1 EL Mehl, 1/4 TL Ingwerpulver, 1/4 TL Paprikapulver, 1/2 TL Currypulver, 1/8 TL Cayennepfeffer eine Mischung herstellen und das Fleisch darin gut wenden. Fleisch in die Pfanne geben und anbraten. Zwiebel-Knobi-Mischung wieder dazugeben und 2 bis 3 EL Mango-Chutney dazugeben (im Rezept ist nur 1 EL angegeben aber ich nehme schon mindestens 3 EL für den Geschmack von Mango).


 




Alles mit 1/4  l Hühnerbrühe ablöschen (insgesamt werden 1/2 l Brühe benötigt) und erstmal 10 min. köcheln lassen. Die restliche Hühnerbrühe angießen und 1 Becher Creme Fraiche dazugeben. Nochmals ca. 10 min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und noch kurz durchziehen lassen.
Bei uns gibt es Reis dazu und Salat, wenn gerade verfügbar.

Das Rezept gibt es auch hier nochmal zum nachlesen und runterladen.

Ich wünsche Euch einen Guten Appetit und lasst es Euch schmecken.

Liebe Grüße, Burgi