Mittwoch, 14. Juni 2017

Tiere in meinem Leben Revue passieren lassen

Hallo Ihr Lieben,

Als ich gelesen habe, das es hier in einem Blog bei der lieben Astrid (Le monde de Kitchi) in diesem Monat um tierische Erinnerungen und Gedanken um Tiere geht habe ich mich doch auch gerne wieder erinnert, wie meine Erfahrungen mit Tieren in den letzten 54 Jahren waren.
Als Kind so mit ca. 6 Jahren bekam ich von meiner Patentante und Patenonkel zu Weihnachten zwei Wellensittiche (Peter und Petra) mit denen ich nicht wirklich was anfangen konnte. Sie saßen den ganzen Tag im Käfig, streicheln war auch nicht möglich und sprechen wollten sie auch nicht mit mir.

Zwei Jahre später gab es zwei Hamster, ich kann mich nichtmal erinnern, ob die Namen hatten, auch von meinen Paten und ebenso eine Fehlentscheidung. Was will ein 8-jähriges Kind mit nachtaktiven Tieren? Eigentlich machten die nur Schmutz und waren nicht wirklich interessant für mich.

Da mein Papa aus dem Hessischen stammte von einen Bauernhof war es in den Sommerferien klar, das ich dort meine Ferien verbrachte. Dort gab es Kühe, Schweine, Hühner und jede Menge Arbeit im Sommer. Selbst wir Kinder mussten da mit auf den Acker Kartoffeln sammeln, Getreide einfahren und Stall misten.

Als ich so ca. 12 Jahre alt war waren alle meine Freundinnen verrückt nach Pferden. Ich komischerweise nicht. Hab damals schon überlegt, ob mit mir was nicht stimmt. Eine gute Freundin hatte sogar Verwandte, die einen Reiterhof hatten und da bin ich halt am Wochenende auch mit und war auch ganz nett mal ein paar  Runden zu reiten und die Touren mit den zahlenden Gästen zu begleiten, aber wirklich aufregend fand ich das
nicht. Da hat mir mein Mofa, welches ich mit 15 Jahren bekam, mehr Spaß gemacht.


Mit 15 Jahren war ich in einer Clique, wo ein Freund war der eine Katze besaß. Ich hatte da mal so beiläufig gefragt "Wenn Dein Katze Junge hat möchte ich auch Eine", war  aber daheim nicht abgesprochen und auch eigentlich schon wieder aus dem Sinn bis eines Tages mein Kumpel auf dem Fahrrad mit dem Pappkarton bei uns vorm Haus stand und zu meiner Mama sagte, ich bringe die Katze, die Burglind sich gewünscht hat. Meine Mama war erstmal total perplex und hat sie dann doch angenommen und nur noch gefragt, wie heißt sie denn, Antwort: Leo! Zum Glück war ich nicht daheim aber die Katze war da (damals 8 Wochen) und blieb auch über 18 Jahre. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus das Leo ein Mädchen war und wurde auf Minka getauft.

Inzwischen war ich mit der Schule fertig, bin in die Welt gezogen und habe durch den Beruf damals über 3 Jahre in Grömitz an der Ostsee gelebt und dort auch meinen Mann kennengelernt.

1986 sind wir nach Konstanz am Bodensee gezogen. Sozusagen erste eigene Wohnung und recht schnell war klar, einen Hund wollte ich haben, was schon immer mein Wunsch war. So kamen wir zu unserem Bonnie, ein West Highland Terrier, den wir in Holland im Alter von 14 Wochen abgeholt haben von Privatleuten, die auch zum ersten Mal gezüchtet hatten. Er war ein toller Hund und ist über 16 Jahre alt geworden. Danach war große Trauer angesagt und wir kamen zu dem Schluss, erstmal keine Tiere mehr bis wir Rentner sind, weil man muss doch auf vieles Rücksicht nehmen, sei es Urlaub oder nur mal kurz einen Trip übers Wochenende.

Nun habe ich wieder zwei Katzen, die sozusagen mein neuer Lebensgefährte (mein Mann ist 2010 an einem plötzlichen Herztod im Urlaub am Rhein verstorben) mit in die "wilde Ehe" gebracht hat als er 2013 bei mir eingezogen ist. Mein Tomtom (ein stattlicher Kater, 11 Jahre) und mein Meusel (ein Katzenmädchen, 9 Jahre) sind mir nach anfänglichen Schwierigkeiten (Mensch - Katze, Katze - Mensch) richtig doll ans Herz gewachsen und bereichern unser Leben.
 



Im Großen und Ganzen habe ich keine Angst oder Antipathie gegen irgendwelche 2-, 4-, 6- oder 8-Beiner. Ok, Schnaken, die es hier in feuchten Jahren häufig gibt, Läuse und Schnecken, die an meinen Pflanzen fressen brauche ich auch nicht wirklich, aber ich denke, für irgendwas werden sie schon auch sinnvoll sein als Vogelfutter oder für anderes Gekrabbel.

Vögel  gibt es im Garten reichlich, ebenso Eichhörnchen, Schmetterlinge, Igel und Mäuschen.





Besonders gern mag ich Kühe und am allerliebsten die Grauen aus dem Allgäu. Die schauen so lieb und ich könnte stundenlang vor ihnen sitzen und sie anschauen, besonders diese schönen Augen, die sie haben.

Wo ich so garnichts mit anfangen kann sind Fische. Auf dem Teller, gut gebraten oder gegrillt gerne, aber als Mitbewohner eher doch nicht.


Liebe Astrid, ich freue mich sehr, dass Du diesen Post ins Leben gerufen hast und ich mir so wieder mein Leben mit Tieren ins Gedächtnis gerufen habe, Danke dafür.

Ich bringe es jetzt zu Astrid mit Ihren

Fünfzehn Fakten über mich und Tiere

  und wünsche Euch allen einen schönen Feiertag! Liebe Grüße Burgi vom Bodensee


Kommentare:

  1. Liebe Burgi, ich habe mich sehr gefreut, dass du mich gefunden und mitgemacht hast. Für mich wieder spannend zu lesen, denn jede Entwicklung ist so ganz anders und von komischen Zufällen abhängig.-
    Ich hab überlegt, ob ich Litzelhausen kenne, denn ich habe oft Sommerurlaube am Bodensee bis 2007 verbracht, glaube aber nicht. Im nächsten Monat habe ich ein Thema, da kommt der Bodensee auch vor. Vielleicht schaust du dann auch vorbei...
    Einen schönen Feiertag!
    Astrid

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  2. Stimmt, Kühe haben schöne Augen... nur: ich krieg sie so selten zu sehn! Muszte mich jetzt auch erst daran erinnern. Ein Aquarium voller kleiner Fischchen könnte ich stundenlang betrachten, für mich ziemlich fasznierend (meine Physiotherapiepraxis verkürzt mir damit die Wartezeit, das finde ich nett), aber zuhause haben musz ich das auch nicht. Und der Garten hat deutlich weniger Vögel, seit mein Katzentier hier wohnt...
    Grüsze aus dem Harz und schönes WE
    Mascha

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