Samstag, 29. September 2018

Samstagsplausch 39/18 - Urlaub im Sauerland

Hallo Ihr Lieben!

Zum Samstagsplausch bei Andrea zeige ich Euch heute Bilder aus meiner alten Heimat Menden. Anfang September waren wir dort 10 Tage meine Mama und meine Schwester besuchen. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bis ich 19 Jahre alt war und von unserem Ausflug nach Münster.

Menden ist eine Kleinstadt mit ca. 55.000 Einwohner im nördlichen Sauerland, auch das "Tor zum Sauerland" genannt oder die Hönnestadt, da hier so große Firmen wie Schmöle, Grohe, Bettermann und  Kludi ansässig sind an dem Flüsschen Hönne. Leider verwaist die Innenstadt immer mehr obwohl aufwändig und mit viel Geld die Fußgängerzone neu gepflastert wird, doch die Geschäfte leer stehen. So schade, potential wäre da aber bei Mieten für 100 qm von 1000 Euro ist es in einer Kleinstadt schwer, Fuß zu fassen.

Die Promenade an der Hönne wurde aufgehübscht und auf dem alten Bahnhofsgelände und dem Güterbahnhof  entstanden viele neue Geschäfte wie Edeka, Aldi, Kik und Lidl. Zum schnellen Einkaufen perfekt, da reichlich Parkplätze vorhanden und in die Innenstadt sind es auch nur 5 Min. Fußweg. 
 Auf der gegenüberliegenden Seite, die mit einer Brücke über die Hönne verbunden ist entstanden neue Wohnungen und Seniorenheime, ein Ärztehaus und kleine Geschäfte.
 Das alte schöne Rathaus in der Innenstadt ist auch noch da obwohl es noch einen unansehlichen "Neubau" aus den 70-Jahren gibt.
 Daneben die Vincentiuskirche, auf deren Treppen wir unsere Jugend verbrachten und uns mit Freunden trafen so wie heute 40 Jahre später auch noch um anschließend im Jugendcentrum, gleich dahinter im hellen Haus, unsere Freizeit zu verbringen.
  Besonders gefreut hat es mich, dass ich hier mal wieder eine richtige Currywurst mit Pommes und Majo essen konnte, in einer Imbissbude einer Metzgerei, die es schon vor 40 Jahren gab und immer noch die gleiche Qualität bietet.

Nach Münster, ca. 70 km entfernt, haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. Münster ist schön, mit Liebe restaurierte Architektur, eine gediegene Innnenstadt, eine Stadt  mit Geschichte, alten Kirchen und vielen vielen Fahrrädern.
Die Kirche St. Lamberti in der Innenstadt. Eine Besonderheit der Kirche sind drei am Turm befestigte Eisenkörbe. In ihnen wurden 1536 die Leichname der drei hingerichteten Anführer des Täuferreichs von Münster Jan van Leiden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling zur Schau gestellt, nachdem sie auf dem Platz vor der Kirche öffentlich gefoltert und getötet worden waren.


Vor der Kirche auf dem Marktplatz laden kleine Cafés und Restaurants zum Verweilen  ein.
Selbst die Polizei ist hier auf Fahrrädern unterwegs und gönnt sich eine kleine Auszeit in den zahlreichen Backstuben.

Stadtrundfahrten sind möglich in diesem alten Bus
oder diesem Gespann ohne Pferd, ganz auf Elektrisch ausgerichtet.
Der Name Tollkötter kommt auch immer wieder vor und ist Freunden vom Münsterkrimi "Wilsberg" auch sicher bekannt als "Ekki Talkötter" hier ist der Name wohl Programm.

Ich freue mich, Euch auf einen kleinen Ausflug in meine alte Heimat entführt zu haben. Macht Euch noch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße, Eure Burgi

Verlinkt bei Andrea's Samstagsplausch

Freitag, 28. September 2018

Der Herbst muss noch warten!

Hallo Ihr Lieben!
Als ich heute beim Einkaufen dieses hübsche kleine Sträußchen entdeckte und die Temperaturen auch wieder in den zweistelligen Bereich kletterten war mir noch so garnicht nach Herbstblumen. Die kommen bestimmt bald, aber nicht heute.
So darf mein kleiner Strauß, der auch gleich noch die passende Hülle für das Glas dazu lieferte, Seidenpapier in rosa (Schleifenband ist im Fundus) mit einem gehäkelten Kürbis (ok, doch schon ein wenig Herbst) mit dem Teelichthalter, den ich vor vielen Jahren von einer lieben alten Dame aus der Nachbarschaft bekam, die im letzten Jahr im Alter von 96 Jahren verstorben ist, das Tablett schmücken.












Diese schöne Herbstkarte lag gestern in der Post von Andrea vom Blog Perlenkuchen und hatte eine längere Reise aus Hallstadt in Österreich hinter sich.
 Ich wünsche Euch allen ein schönes sonniges Herbstwochenende und sende liebe Grüße

Eure Burgi 

verlinkt bei Holunderblütchen und Niwibo











Donnerstag, 27. September 2018

Veggie-Day No. 15

Hallo Ihr Lieben!
Immer wieder Donnerstags ist 
 Es ist der letzte Donnerstag im Monat der wieder unter einem Länder-Motto steht und dieses Mal entführen Tina und ich Euch nach Indien! 

Außer Bollywood gibt es auch dort viel Leckeres aus der Küche. Tolle Gewürzmischungen, Gerichte mit Linsen, Spinat und Blumenkohl. Ja, Gemüse ist dort sehr beliebt und deshalb gibt es bei mir heute ein

Gemüse-Curry mit Basmatireis

Hier nun die Zutaten:

2 ELSonnenblumenöl
Zwiebel, in Ringe geschnitten   
2 TL Kreuzkümmel
2 EL Koriander, gemahlen
1 TL Kurkuma
2 TL Ingwer, gemahlen                                                
 1 TL Chilischote, rot, gehackt (diese Gewürze vermische ich schon mal vorab als Gewürzmischung, ihr könnt auch eine fertige Currymischung nehmen, z. B. Garam Masala aber bitte nicht das Currypulver vom Discounter).
2 Zehen Knoblauch gehackt
400 g Tomaten, gehackt, aus der Dose
400 ml Kokosmilch
Blumenkohl, klein, in Röschen geteilt oder TK
kleine Zucchini, in Scheiben geschnitten
Karotten, geschält und in Streifen geschnitten
200 g Kichererbsen (aus der Dose), abgespült und abgetropft
  Salz und Pfeffer
150 ml Naturjoghurt oder saure Sahne
2 EL Mangochutney (gekauft oder mein Selbstgemachtes von hier)





 Da ich ja viele Jahre in der Gastronomie verbracht habe koche ich immer noch neue Gerichte oder solche mit vielen verschiedenen Zutaten indem ich mir vorher alle Zutaten vorbereite und dann beim Kochen einfach nur noch alles zusammenmischen muss (Mise en Place oder auf gut deutsch, alles was man braucht bereitstellen).





Zubereitung:
Das Öl in einer Pfanne (ich nehme da meinen geliebten Wok) erhitzen und die Zwiebel darin kurz dünsten. Gewürze, Chili und Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute anbraten. Tomaten und Kokosmilch dazugeben und gründlich unterrühren. Blumenkohl, Zucchini, Karotten, Kichererbsen sowie Salz und Pfeffer dazugeben und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Joghurt oder saure Sahne und Mangochutney einrühren und nur noch leicht erhitzen, nicht aufkochen lassen. Zwischendurch den Reis kochen.
Gut sieht es aus und so schmeckt es auch. Viel gesundes Gemüse und die richtige Dosis Gewürze.
Schaut auch bei Tina vorbei, was sie so gezaubert hat.

 Habt Ihr schon gewusst, dass es auf Hindi keinen Ausdruck für „Guten Appetit“ gibt? Es ist in Indien aber auch üblich, das Essen mit einem „lidschiye“ einzuleiten, was so viel bedeutet wie: „Bedient euch doch bitte!“ Aber im Allgemeinen gilt: In Indien beginnt man tatsächlich ganz ohne Worte zu essen!

Liebe Grüße, Eure Burgi

Dienstag, 25. September 2018

Feigenträume

Hallo Ihr Lieben!

Unser Feigenbaum ist ein treuer Geselle und so genügsam. Er steht schon seit mehr als 30 Jahren geschützt an der Hauswand im vorderen Haus, bekommt reichlich Sonne ab, übersteht ohne Murren und Knurren trockene Perioden oder Sommer mit viel Regen, freut sich seines Lebens und schenkt uns jeden Spätsommer reichlich Früchte bis auf letztes Jahr, da hat er geschwächelt und es gab nichts zu ernten. Früher habe ich nie gewusst, was ich mit den ganzen reifen Feigen anstellen soll, weil roh mag ich die überhaupt nicht.
Vor zwei Jahren hab ich erstmals aus den Feigen Marmelade gekocht und sie war köstlich. Sie schmeckt nicht nur auf frischen Brötchen sondern auch hervorragend zu Käse.
Da ich eine Vorliebe für Essig habe und so ziemlich alles versuche damit zu mischen wurden auch ein paar Feigen mit weißem  Balsamicoessig aufgesetzt. Ein Träumchen sage ich Euch. Der ist fruchtig und schmeckt perfekt zu Feldsalat.
 
Inzwischen ist es dieses Jahr wieder soweit und die Feigen sind reif, ja schon überreif. Die ersten Früchte sind von den Bienen in Beschlag genommen, aber sie dürfen sich auch gerne bedienen.
 
So wurde am Wochenende der erste Essig angesetzt und die Feigenmarmelade mit Rotwein gekocht. Der Essig muss nun noch 14 Tage ziehen, bevor er abgeseit werden kann. Die Marmelade ist fertig und hat 6 kleine Gläser ergeben. 
Hier wer mag die Rezepte:

Feigenessig:
4 reife Feigen
1/2 l weißer Balsamico-Essig
2 EL Zucker
3 Pfefferkörner
1 TL Meersalz (ich mach immer direkt die doppelte Menge weil er so lecker ist)

Die Feigen waschen und vierteln. Alle Zutaten in ein großes Schraubglas geben und ca. 14 Tage an einen dunklen kühlen Ort ziehen lassen. Ab und zu durchschütteln. Danach den Essig durch ein feinmaschiges Sieb seihen und filtern (ich mach das mit Kaffeefilter). In Flaschen abfüllen.
Der letzte Essig aus 2016

Feigenmarmelade mit Rotwein:
Ca. 800 g frische Feigen
125 ml Rotwein
1 Stange Zimt
2 Sternanis
100 g Zucker 
ca. 650 g Gelierzucker 1:2
1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

 Die Feigen waschen, abtrocknen und in kleine Stücke schneiden. Rotwein, Zimtstange, Sternanis und Zucker zufügen. Zugedeckt und kühl 4-6 Stunden oder über Nacht durchziehen lassen in einem großen Topf mit Deckel.
Gelierzucker und abgeriebene Zitronenschale untermischen. 4-6 Minuten sprudelnd kochen lassen, Zitronensaft einrühren, die Zimtstange und den Sternanis entfernen, mit dem Pürrierstab einmal durchmixen und heiß abfüllen.
Je nach Glasgröße erhält man vier größere oder 6 kleinere Gläser köstlicher Feigenmarmelade. 


Meine Feigenträumchen schicke ich zum Creadienstag.






Liebe Grüße, Eure Burgi











































































































































































































































































































































































































Samstag, 22. September 2018

Flowerday und die ersten Herbstkarten!

Hallo Ihr Lieben!

Morgen ist Herbstanfang und bald werden die Tage wieder kürzer und die Blumenauswahl auch geringer.
 
Ich habe zum Sommerabschluss ein paar Sommerastern in dem alten Milchkrug, der sicher schon so alt ist wie ich wenn nicht noch älter.
 
 Die ersten Herbstkarten sind auch inzwischen angekommen und ich freue mich sehr, das Nicole vom Blog Niwibo wieder unsere Herbstkarten sammelt. Tina und Karin haben mich diese Woche mit schönen Karten überrascht und bei Karin hatte ich den niedlichen Schlüsselanhänger in Form eines Flip-Flops gewonnen.
Vielen Dank Euch Beiden.
Ich wünsche Euch allen einen schönen bunten Herbst mit Sonnenschein, Spaziergängen im Laub und gemütlichen Abenden.

Liebe Grüße, Eure Burgi


Verlinkt bei Holunderblütchen und Niwibo






Donnerstag, 20. September 2018

Veggie-Day No. 14

Hallo Ihr Lieben!

Tina hat uns ein neues Herbstlogo entworfen, welches auch gleich mal seinen Platz bekommt.

 Immer wieder Donnerstags ist
Frisch und munter aus dem Urlaub zurück gibt es heute wieder mit Tina vom Dorf zusammen den Veggie-Day. Das Motto für diese Woche lautet "Lauch" oder "Porree", wie es in manchen Regionen heißt.
 
Bei mir gibt es diese Woche einen Lauchkuchen, die vegetarische Variante der "Quiche Lorraine"






Für den Mürbeteig:
  • 250 g Mehl, sieben
  • 160 g kalte Butter, zufügen
  • 1 Ei, Salz
  • aus allem einen Mürbeteig herstellen und ca. 1/2 Stunde kalt stellen.
Für den Belag:
  •  1 Zwiebel in Würfel schneiden, in etwas Öl anbraten
  • ca. 800 g geputztes Lauch, in Ringe geschnitten dazu geben und mit anbraten
  • 500 ml Gemüsebrühe angießen und alles ca. 10 min. köcheln lassen
 
Für die Eiersahne:
  • 250 g Sahne
  • 4 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • ca. 100 g Reibekäse zugeben, alles verquirlen
 

Zubereitung:

Den Mürbeteig ausrollen, in eine Springform geben und einen Rand hochziehen.
Lauch-Zwiebel-Masse abgießen (den Sud kann man anderweitig verwenden, ich gebe ihn in ein Schraubglas in den Kühlschrank) und auf dem Boden verteilen.
 

Eiermasse darüber geben und nochmals ca. 100 g  Reibekäse obenauf geben.
Alles bei ca. 180 Grad Umluft für 40 Min. backen. Den Lauchkuchen kurz abkühlen lassen und schon ist ein leckeres Essen fertig.
 

Schaut auch bei Tina vorbei, sie macht heute leckeren Schmarrn mit Lauch.

Liebe Grüße und lasst es Euch schmecken

Eure Burgi













  



























Sonntag, 16. September 2018

Auf den Nadeln im September!

Hallo Ihr Lieben!

Inzwischen ist schon Mitte September und durch meinen Urlaub habe ich Euch noch garnicht gezeigt, was ich diesen Monat auf den Nadeln habe.

Im Urlaub hatte ich die Häkelwolle für die African-Flower-Decke im Gepäck und habe doch tatsätzlich inzwischen 43 Grannys geschafft.
Auch ist das Rückenteil für die Tunika aus der irischen Wolle im Urlaub fertig geworden. Ich bin ganz begeistert wie gut sie sich verstricken lässt.
 Das Häkeltuch hat auch ein paar Reihen dazu bekommen und es fehlen nur noch 4 Farbwechsel, aber bei Nadelstärke 2,5 schon mühsam.
 Das Städtetuch liegt in den letzten Reihen, vielleicht noch so ca. 20 bis zum Ende, dass sollte wohl  diesen Monat noch fertig werden.
  Der Sommerpulli hat ein wenig an Reihen zugenommen, mal schauen ob ich daran noch weiterstricke oder ihn bis zum nächsten Frühjahr ruhen lasse.
 
Neu dazu gekommen ist ein Schal aus Mohairgarn mit Seidenanteil der im Ajourmuster gestrickt wird. Hier wäre aufribbeln fatal, weil die Wolle doch gleich sehr verfilzt.
Das wars für diesen Monat und bis Oktober sollte doch schon was fertig werden wenn es jetzt abends wieder dunkler wird.

Liebe Grüße und lasst die Nadeln klappern,

Eure Burgi