Posts mit dem Label Essig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essig werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 21. November 2019

Veggie-Day No. 47/19

Hallo Ihr Lieben!

Unser Motto beim heutigen Veggie-Day lautet "Kürbis, Kohl und Co. und da ich ja ein Kürbisfan bin und ein schöner dicker Hokkaido auch noch verarbeitet werden will gibt eine
"Kürbis-Frittata"
Die herbstliche Variante des italienischen Omelettes mit kräftigem Bergkäse ist absolut hüttentauglich und passt auch in die Niederungen.

Zutaten für 3 Portionen:
400 g Kartoffeln
300 g Kürbis
2 El Öl
Salz, Pfeffer
4 Eier
75  ml Schlagsahne
Muskat
90 g kräftiger Bergkäse (ich hatte noch Bergkäse mit Wildkräutern am Stück)
1 El Butter
1 El glatte Petersilie
Zubereitung:
1. 400 g Kartoffeln schälen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 300 g Kürbis schälen, entkernen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. 2 El Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffeln und Kürbis darin bei nicht zu starker Hitze 10-15 Minuten weich garen (aber nicht braun und knusprig!), mit Salz und Pfeffer würzen.
2. 4 Eier (Kl. L) mit 75 ml Schlagsahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 90 g kräftigen Bergkäse grob raspeln.

3. 1 El Butter in einer kleinen ofenfesten Pfanne (30  cm Ø, ich habe meine kleine Paellapfanne genommen) zerlassen. Kartoffeln und Kürbis darin verteilen. Eimasse zugeben und kurz stocken lassen. Käse darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten stocken lassen.
4. Pfanne aus dem Ofen nehmen, mit 1 El glatter Petersilie (fein gehackt) bestreuen und die Frittata in Stücke schneiden.

Dazu gibt es einen Feldsalat mit fruchtiger Vinaigrette und Kernemix aus Sonnenblumen- und Kürbiskernen. Hierzu habe ich meinen selbstgemachten Feigenessig genommen, der inzwischen abgefüllt ist aus dieser Saison.
Feigenessig:
4 reife Feigen
1/2 l weißer Balsamico-Essig
2 EL Zucker
3 Pfefferkörner
1 TL Meersalz (ich mach immer direkt die doppelte Menge weil er so lecker ist)
Die Feigen waschen und vierteln. Alle Zutaten in ein großes Schraubglas geben und ca. 14 Tage an einen dunklen kühlen Ort ziehen lassen. Ab und zu durchschütteln. Danach den Essig durch ein feinmaschiges Sieb seihen und filtern (ich mach das mit Kaffeefilter). In Flaschen abfüllen.
Nun schaue ich mal, was bei Tina auf dem Teller ist.

Liebe Grüße und einen guten Appetit wünscht Euch
Eure Burgi

Dienstag, 18. Juni 2019

Holunderblütenessig

Hallo Ihr Lieben,

seit langer Zeit bin ich mal wieder beim Creadienstag dabei, wenn auch nur mit einem kurzen Beitrag.
Seit diesem Jahr blüht der Holunder im Garten wieder nachdem er in den letzten Jahren arg beschnitten wurde. Ein paar Dolden reichen aber für einen Essig.
Dazu einfach ein größeres Einmachglas mit den ausgeklopften (wegen der Tierchen), nicht gewaschenen Holunderblüten füllen (sonst verliert er an Kraft, wenn er gewaschen wird). Essig nach Geschmack (ich nehme weißen Balsamico gemischt mit Apfelessig) bis zum Rand auffüllen und für mindestens 4 Wochen ruhen lassen. Danach kann man den Essig abseihen oder einfach mit den Blüten benutzen, umso intensiver wird der Geschmack und sieht dazu auch noch hübsch aus.



 Der Essig kann zu allem benutzt werden, wozu Ihr auch sonst Essig verwendet. Wir mögen ihn am Liebsten zu frischen grünen Salaten.

 Liebe Grüße
Eure Burgi

 verlinkt beim Creadienstag

Werbung wegen Namensnennung kann vorkommen oder ist zu sehen

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Veggie-Day No. 25

Hallo Ihr Lieben!
Nun sind es nur noch wenige Wochen bis Weihnachten und so haben Tina und ich uns überlegt, zum Veggie-Day ein Weihnachtsmenue für Euch vorzubereiten. Diese Woche geht es los mit der Vorspeise. Da bei uns Feldsalat immer an erster Stelle bei Salat steht und es gerade jetzt die Auswahl von "Reichenauer Feldsalat" oder "Freiburger Feldsalat" im Hofladen gibt entscheide ich mich am Liebsten für den Freiburger, der auch "Bächle" genannt wird, auch wenn die Insel Reichenau gleich ums Eck liegt. Der aus Freiburg ist einfach kompakter, sprich einfach mehrere kleinere Röschen in einem Pflänzchen mit viel Geschmack.
Hier mal zwei Bilder zum Vergleich, seht Ihr den Unterschied?
Reichenauer Salat
Freiburger Bächle
















"Feldsalat mit Mozzarella, Granatapfelessig und Granatapfelkernen"

Den Essig dazu habe ich schon vor einigen Monaten angesetzt aber ihr könnt auch jeden anderen guten Essig dazu nehmen.
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjC0C2ax5LREyqnyWhIYUF80rhqlxKnPcQAS2IaFIxmQmtYdZ3YDLgvOn9Jc4BZZHX5SwqNBE5dV9dUhq90DQYckpkpz-Ldx9cRY6HxmIde1H8wE0gS8hDtOfjEhRH-2sNOw0A2UvWjS4A/s640/DSC00017.JPG
Feldsalat waschen, putzen, trocken schleudern
Essig und gutes Olivenöl verrühren, salzen und pfeffern.

Mozzarellakugeln halbieren oder einen großen Mozzarella in kleine Stücke schneiden und Granatapfelkerne aus der Frucht herauslösen.

Alles in einer Schüssel vermischen und fertig.

Eine schnelle und leckere Vorspeise, da wir Salat immer gerne vorweg essen.

Liebe Grüße, Eure Burgi

Mal schauen, was Tina als Vorspeise bereitet hat.

Dienstag, 25. September 2018

Feigenträume

Hallo Ihr Lieben!

Unser Feigenbaum ist ein treuer Geselle und so genügsam. Er steht schon seit mehr als 30 Jahren geschützt an der Hauswand im vorderen Haus, bekommt reichlich Sonne ab, übersteht ohne Murren und Knurren trockene Perioden oder Sommer mit viel Regen, freut sich seines Lebens und schenkt uns jeden Spätsommer reichlich Früchte bis auf letztes Jahr, da hat er geschwächelt und es gab nichts zu ernten. Früher habe ich nie gewusst, was ich mit den ganzen reifen Feigen anstellen soll, weil roh mag ich die überhaupt nicht.
Vor zwei Jahren hab ich erstmals aus den Feigen Marmelade gekocht und sie war köstlich. Sie schmeckt nicht nur auf frischen Brötchen sondern auch hervorragend zu Käse.
Da ich eine Vorliebe für Essig habe und so ziemlich alles versuche damit zu mischen wurden auch ein paar Feigen mit weißem  Balsamicoessig aufgesetzt. Ein Träumchen sage ich Euch. Der ist fruchtig und schmeckt perfekt zu Feldsalat.
 
Inzwischen ist es dieses Jahr wieder soweit und die Feigen sind reif, ja schon überreif. Die ersten Früchte sind von den Bienen in Beschlag genommen, aber sie dürfen sich auch gerne bedienen.
 
So wurde am Wochenende der erste Essig angesetzt und die Feigenmarmelade mit Rotwein gekocht. Der Essig muss nun noch 14 Tage ziehen, bevor er abgeseit werden kann. Die Marmelade ist fertig und hat 6 kleine Gläser ergeben. 
Hier wer mag die Rezepte:

Feigenessig:
4 reife Feigen
1/2 l weißer Balsamico-Essig
2 EL Zucker
3 Pfefferkörner
1 TL Meersalz (ich mach immer direkt die doppelte Menge weil er so lecker ist)

Die Feigen waschen und vierteln. Alle Zutaten in ein großes Schraubglas geben und ca. 14 Tage an einen dunklen kühlen Ort ziehen lassen. Ab und zu durchschütteln. Danach den Essig durch ein feinmaschiges Sieb seihen und filtern (ich mach das mit Kaffeefilter). In Flaschen abfüllen.
Der letzte Essig aus 2016

Feigenmarmelade mit Rotwein:
Ca. 800 g frische Feigen
125 ml Rotwein
1 Stange Zimt
2 Sternanis
100 g Zucker 
ca. 650 g Gelierzucker 1:2
1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

 Die Feigen waschen, abtrocknen und in kleine Stücke schneiden. Rotwein, Zimtstange, Sternanis und Zucker zufügen. Zugedeckt und kühl 4-6 Stunden oder über Nacht durchziehen lassen in einem großen Topf mit Deckel.
Gelierzucker und abgeriebene Zitronenschale untermischen. 4-6 Minuten sprudelnd kochen lassen, Zitronensaft einrühren, die Zimtstange und den Sternanis entfernen, mit dem Pürrierstab einmal durchmixen und heiß abfüllen.
Je nach Glasgröße erhält man vier größere oder 6 kleinere Gläser köstlicher Feigenmarmelade. 


Meine Feigenträumchen schicke ich zum Creadienstag.






Liebe Grüße, Eure Burgi











































































































































































































































































































































































































Dienstag, 24. Oktober 2017

Granatapfel trifft Essig

Hallo Ihr Lieben,


heute gehen süße Kerne eine saure Liaison ein und diese ist perfekt für einen fruchtigen Essig mit Granatapfel der schnell gemacht ist.

 

Dazu einfach zwei Granatäpfel in der Mitte durchschneiden, die Hälfte in eine Schale mit kaltem Wasser geben und ein paar Mal zusammendrücken. Dabei lösen sich die meisten Kerne. Geht schnell und ganz undramatisch ohne die ganze Küche einzudreckeln. Mit dem zweiten Granatapfel ebenso verfahren.


















Anschließend mit einer Schöpfkelle die weißen Rückstände der Haut auffischen und entsorgen. Die Kerne durch ein Sieb geben und  beiseite stellen.

 

Nun den Essig, ich nehme bei zwei Granatäpfeln 500 ml weißen Balsamicoessig mit 1 Eßlöffel Honig mischen und die Kerne hinzufügen, einmal aufkochen und alles in ein großes Schraubglas geben und ca. 2-3 Wochen dunkel und kühl stellen und danach in Flaschen abseihen oder direkt in Flaschen mit den Kernen abfüllen und ebenfalls ca. 3 Wochen in den Keller stellen. Ich mach es immer so da die Kerne auch lecker im Salat schmecken.

 

Mein Granatapfelessig bringe ich nun zum Creadienstag.

Liebe Grüße Burgi

Dienstag, 29. August 2017

Pfifferlinge - die gelbe Versuchung!

Hallo Ihr Lieben!

Heute gibt es die coolen gelben Pilzchen nach einen Rezept von Doris, welches sie letzte Woche gepostet hatte und mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lief. Da kam gleich beim Betrachten der Neidfaktor auf, will ich auch haben wollen und heute Abend ist es soweit. Leider keine selbst gesammelten Pfifferlinge, weil da weiß ich nicht, wo ich die finden kann aber der Edeka meines Vertrauens hatte auch schon welche.


 Also mal losgelegt und Zwiebeln, Knobi und Speckwürfel (ja zu Südtiroler Speck hat es auch nicht gereicht, leider) in die Pfanne geworfen und mit etwas Öl angebraten.


Die Pfifferlinge dazu und ein bissel Sahne oder auch ein bissel mehr und ein Rest Weißwein.

 Alles ein wenig eingekocht
 Spaghetti gekocht und das leckere Sößchen damit vermischt und Parmesan obenauf.


Noch ein wenig von meinem Pflücksalat aus den Balkonkasten als Salat dazu mit einen Dressing aus meinem hausgemachten Brombeeressig (den findet ihr hier) und fertig ist ein leckeres Abendessen.




Ich setz mich jetzt darein und lass es mir mit meinem Schatz schmecken.



Danke liebe Doris für dieses schnelle und unsagbar leckere Rezept.

Liebe Grüße und lasst es Euch munden
 Burgi, die sich jetzt den Bauch hält, weil so lecker!




Dienstag, 15. August 2017

Brombeer-Variationen und eine Spur von Himbeere!

Hallo Ihr Lieben!

Da von meinem Nachbarn immer noch die Brombeerbüsche zu mir rüberwachsen und dieses Jahr auch reichlich Früchte tragen (sonst eliminier ich die immer schon vorher weil sie nur nerven und alles zuwuchern) habe ich zunächst von einigen Beeren meinen leckeren Brombeer-Essig hergestellt.

Die drei Hellen sind gestern erst angesetzt, der Dunkle hat jetzt 3 Wochen gezogen. Ich nehm den einfachen weißen Balsamico-Essig dazu, ein klein wenig Kokosblütensirup und ein paar Brombeeren. Am Anfang schwimmen die Brombeeren noch oben, nach einiger Zeiten setzen sie sich an den Boden.

Dann kam die zweite Ernte und schnell waren nochmal 500 g Brombeeren gesammelt und daraus Marmelade gekocht mit 250 g Gelierzucker 2:1 und etwas Zitronensaft, wenigstens 3 kleine Gläser.

Beim dritten Rundgang sammeln gab es nur noch ca. 250 g Brombeeren die ich gestern mit 500 g tiefgefrorenen Himbeeren ergänzt habe, ebenso wieder Gelierzucker 2:1 und Zitronensaft dazu.


 Die brachten nochmals 4 Gläser ein und schmeckten auch warm schon genial.


Meine kleinen Früchtchen in Gläsern bringe ich nun zum Creadienstag!

Montag, 3. Juli 2017

Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz oder Deine Prinzessin!

 Hallo Ihr Lieben,

nachdem meine vor 2 Jahren mal ausgesetzte Pfefferminzpflanze nun meint, sie müsste so langsam die Weltherrschaft über mein Terrassenbeet übernehmen (darf sie momentan auch noch weil erst im September hier ein neues Staudenbeet entsteht) wird es Zeit, sie in die Schranken zu weisen, weil soviel Tee kann niemand trinken. Jetzt wird geerntet und Pfefferminzsirup und Pfefferminzessig gemacht.


Fangen wir mit dem Essig an. Einfach ein paar Stiele Pfefferminze in kleine Flaschen, die vorher gut ausgekocht wurden geben, weißen Balsamicoessig darüber (ich nehme da immer den einfachen vom Discounter, weil das Aroma kommt sowieso von der Beigabe), einen kleinen Schuss Honig oder ich hatte noch Kokosblütensirup für die Süße dazu  und die Fläschchen für gut 2 bis 3 Wochen an einen hellen warmen Platz (bei mir ist es die Fensterbank in der Essecke) stellen. Wenn er dort seine Zeit verbracht hat wandert er in den halbdunklen Keller ins Vorratsregal und hält gut 1 Jahr bis zur nächsten Ernte.

 
Für den Pfefferminzsirup ca. 10 bis 20 Stängel Pfefferminze (ich hab 20 Stängel genommen, ist ja genug davon da und dann wird er auch intensiver) waschen und mit 1 l kaltem Wasser und ca. 50 g Zitronensäure für ca. 1 bis 2 Tage in einem geschlossenen Topf ziehen lassen.



Anschließend alles zusammen einmal aufkochen. Blätter ausdrücken und den Sud wieder in den Topf geben und mit ca. 700 g Zucker für 10 Minuten aufkochen. In sterilisierte Gläser abfüllen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen damit sie gut verschlossen sind. Etiketten drauf und fertig!





Zum Abschluss habe ich noch ein paar Eiswürfel mit Minzblättchen eingefroren, die machen sich immer gut im "Hugo" oder in anderen Getränken! 

So, nun seit Ihr richtig minzig frisch! 

Verlinkt mit Creadienstag