Mittwoch, 20. September 2017

Herbsturlaub, Briefwahl und liebe Post!

Hallo Ihr Lieben!

Am Freitag starten wir in unseren wohlverdienten Herbsturlaub für 11 Tage in das Paznauntal auf der Hinreise (2 Nächte in Au/See), anschließend nach Kirchberg (7 Tage), hier sind die Ballonweltmeisterschaften während unseres Urlaubs und ich hoffe, da einige schöne Bilder in den Kasten zu bekommen und Axams bei Innsbruck (2 Nächte) auf der Rückreise, also auf gehts nach Tirol. 
Da wir immer vor und nach den großen Ferien in Urlaub gehen und keine Rücksicht auf Schulferien nehmen müssen (im Sommer ist es am Bodensee so schön, da muss man nicht weg) steht jetzt erst unsere Ferienzeit an. Ich hoffe, das Wetter spielt mit und beschert uns noch goldene Herbsttage. Auf dem Heimweg über die Schweiz möchte ich noch ein paar Kürbisse ergattern. Hier sind immer reichlich Stände am Straßenrand aufgebaut.


Eigentlich ist bei uns im Urlaub Internet und Handy soweit wie möglich tabu, selbst die Armbanduhr bleibt daheim (ok, für mich kein Problem, die habe ich schon vor Jahren abgelegt). Vielleicht nehme ich dieses Jahr aber doch noch das kleine Notebook mit, um zwischendurch mal zu schauen, was bei Euch so geht falls das Wetter zu schlecht wird, was ich nicht hoffe. Strick- und Häkelzeug wird auch mal vorsichtshalber eingepackt und zumindest ein Buch. Wenn ich schon mal zum lesen komme, dann am liebsten Krimis und wenn möglich noch aus der Region. Dieser Kommissar im Ruhestand ist total lustig und es spielt in Schwäbisch Hall mit reichlich Lokalkolorid. Ich habe im letzten Jahr im Urlaub die Fortsetzung zuerst gelesen "Nadel, Faden, Hackebeil", jetzt ist das erste Buch der Seifferfeldreihe dran.


Unser Bürgerrecht haben wir bereits letzte Woche eingelöst und per Briefwahl gewählt was ich auch sehr wichtig finde, also geht wählen weil wir sind privilegiert dieses Recht zu haben weil wir sind eine Demokratie und dürfen selbst entscheiden.


Die liebe Claudia von Nunus Garn- und Stofflabor hat mir diese wundervolle Karte mit den Stockrosensamen geschickt und ich war total hin und weg von ihrer schön und liebevoll gestalteten Karte. Die Stockrosensamen werden nach dem Urlaub in kleine Töpfe ausgesät und ich hoffe, sie gehen richtig schön an.


















Ich wünsche Euch schöne Herbsttage und lasst es Euch gut gehen. Ich bin am  03.10. wieder zurück mit hoffentlich reichlich neuen Eindrücken aus einem schönen Urlaub.
Eine gute Zeit und seid lieb gegrüßt, Burgi





Dienstag, 19. September 2017

Indisches Huhn nach Monty Python

Hallo Ihr Lieben!

Heute gab es mein Huhn nach "Monty Python", es war mal vor gefühlt 25 Jahren ein Gericht von Alfred Biolek (wer den noch kennt outet sich auch gerade als 50+). Dafür habe ich, als ich es zum ersten Mal zubereitet habe, allerdings erst vor ca. 2 Jahren entdeckt, mein Mango-Chutney selbst gekocht weil ich fast tot umgefallen wäre vor den Supermarktregalen wo ich den Preis dafür sah. Seitdem gibt es nur noch das Selbstgemachte. Wie es hergestellt wird zeige ich Euch demnächst mal wenn ich wieder neues koche. Das Rezept für das Huhn ist simpel und schnell gekocht.

Dafür einfach drei Hähnchenbrustfilets (für 2 Personen nehme ich zwei Filets) in Streifen schneiden. 1 bis 2 große Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe, nach Geschmack auch gerne mehr (ich nehme je nach Größe gerne auch 3, wir mögen Knoblauch) abziehen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch glasig anbraten und herausnehmen aus der Pfanne.

Aus 1 EL Mehl, 1/4 TL Ingwerpulver, 1/4 TL Paprikapulver, 1/2 TL Currypulver, 1/8 TL Cayennepfeffer eine Mischung herstellen und das Fleisch darin gut wenden. Fleisch in die Pfanne geben und anbraten. Zwiebel-Knobi-Mischung wieder dazugeben und 2 bis 3 EL Mango-Chutney dazugeben (im Rezept ist nur 1 EL angegeben aber ich nehme schon mindestens 3 EL für den Geschmack von Mango).


 




Alles mit 1/4  l Hühnerbrühe ablöschen (insgesamt werden 1/2 l Brühe benötigt) und erstmal 10 min. köcheln lassen. Die restliche Hühnerbrühe angießen und 1 Becher Creme Fraiche dazugeben. Nochmals ca. 10 min. köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und noch kurz durchziehen lassen.
Bei uns gibt es Reis dazu und Salat, wenn gerade verfügbar.

Das Rezept gibt es auch hier nochmal zum nachlesen und runterladen.

Ich wünsche Euch einen Guten Appetit und lasst es Euch schmecken.

Liebe Grüße, Burgi











Montag, 18. September 2017

Sommer-Herbst-Dreiecktuch

Hallo Ihr Lieben!

Da mich das Häkel- und inzwischen auch das Strickfieber gepackt hat habe ich gleich noch ein Sommertuch, jetzt wird es wohl eher ein Sommer-Herbst-Tuch aus der gleichen Wolle wie ich schon mal hier gezeigt habe, nachgelegt.


Dieses Mal ist es ein Dreiecktuch in grau-weiß-dunkelgrau-Tönen und auch ganz einfach für Anfänger. Die Anleitung findet Ihr auf Youtube, es nennt sich New York Tuch. Ich habe 200 g mit Nadelstärke 3,5 verhäkelt.



Leider hatte ich mich verkalkuliert und damals nur 1 Knäuel mit 100 g dieser Farbe bei dem großen Internetkaufhaus bestellt, aber die reichte bei weitem nicht aus und die gab es auch nicht mehr. Bei Ebay bin ich dann fündig geworden, musste allerdings gleich 5 Knäuel á 100 g kaufen, weil sie so gepackt war. Mal schauen, was aus dem Rest noch entsteht.



Inzwischen ist das Tuch fertig, juchuu, und ich kann es Euch zeigen. Eigentlich wollte ich an den Ecken noch Bommel machen aber mein Schatz meint, das sehe dann aus wie Kindergartenkind (Männer), also lass ich es so wie es ist, oder?



Wie gefällt es Euch? Soll ich doch noch so Quasten dranmachen? Immer wieder lese ich, man soll die Tücher spannen, wie weiß ich inzwischen Dank WWW aber worauf mach ich dass denn am Besten?

Nun bringe ich es zum Creadienstag und Liebste Maschen und freue mich auf Eure Anregungen.

Liebe Grüße Burgi






Sonntag, 17. September 2017

Sunday Inspiration No. 118 - Herbstimpressionen

Hallo Ihr Lieben!

Dieses Bild ist von 2012 Mitte September aus Tirol wo wir am Freitag auch wieder hin aufbrechen, allerdings nicht auf das Mieminger Plateau sondern nach Kirchberg. Ich hoffe, das Wetter spielt auch dieses Jahr wieder mit und beschert und einen schönen trockenen Herbsturlaub.


Meine Bilder vom Bauerngarten bringe ich zu Ines Sunday Inspiration und wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

Liebe Grüße, Burgi

Freitag, 15. September 2017

Schulanfänge

Hallo Ihr Lieben!

Die liebe Astrid von Le Monde de Kitchi sucht diesen Monat etwas über unseren Schulanfang! OK, ich hatte Fünf davon.
Bildergebnis für schultüte schneewittchen
Zunächst einmal so wie jeder bin ich 1969 in die Grundschule eingeschult worden, da ich im November 1962 geboren bin war ich schon gut 6 Jahre bei der Einschulung im August weil damals war es nicht möglich schon vor dem 6. Lebensjahr eingeschult zu werden. Meine Grundschule war die Hindenburgschule (ist inzwischen abgerissen) in Menden mitten in der Stadt und 20 min. Fussweg von uns entfernt. Damals wurde noch getrennt nach evangelisch und katholisch und da ich evangelisch bin kam ich auf diese Schule obwohl die Westschule (katholisch) gleich 2 Minuten von uns daheim entfernt war. Wir hatten eine nette Lehrerin über die 4 Jahre, an die ich mich immer wieder gerne zurück erinnere, Frau Band. Damals musste ich als Linkshänder noch lernen mit der rechten Hand zu schreiben, deshalb habe ich wohl heute noch eine Sauklaue, manchmal kann ich es selber nicht lesen. An meine Schultüte kann ich mich nur schwach erinnern, ich glaube sie hatte ein Schneewittchen mit den Zwergen aufgedruckt und war einfach mit ein paar Süßigkeiten gefüllt, so viel Schnickschnack wie heute wurde damals nicht darum gemacht.


1973 bin ich dann auf die Hauptschule (Albert-Schweitzer-Schule im Lahrfeld)  gewechselt, nicht weil ich dumm war aber Hauptschule hatte damals noch einen ganz anderen Stellenwert wie heute. Die ersten 3 Jahre war Herr Göbel unser Klassenlehrer, ein alter Kriegsveteran (es wurde immer gemunkelt er hätte noch eine Kugel im Kopf) der Sommer wie Winter Barfuss in Sandalen lief. Dann kam der dicke Lehrer Krämer, auch ein wenig speziell für die letzten 2 Jahre. Damals gingen unsere Klassenfahrten in der 8. Klasse nach Jever, Ostfriesland und in der 9. Klasse nach Langenseifen bei Wiesbaden. Eine Realschule in diesem Sinne gab es bei uns nicht und für das Walram-Gymnasium (reine Jungenschule) und das Lizeum (Mädchenschule von Nonnen geführt für Höhere Töchter)  fehlten die "Mittel". Ja so war das damals. Wer auf eines dieser Schulen wollte musste auch aus einem dementsprechenden "Stall" kommen, den hatte ich als Arbeiterkind nicht und so wurde meinen Eltern nahegelegt, dass ich wohl auf der Hauptschule besser aufgehoben wäre. Heute nicht mehr auszudenken.
Datei:Menden-Lahrfeld Albert-Schweitzer-Schule FFSW PK 5279.jpg

1978 bekam ich dann eine gute Beurteilung im Zeugnis mit dem ich auf die 2-jährige Berufsfachschule für Ernährung und Hauswirtschaft (heute Hönne-Berufskolleg) wechselte und somit meine mittlere Reife abschließen konnte. Es war lustig dort, eine fast reine Mädchenschule, 2 Jungs in der Klasse, eine alte Jungfer als Lehrerin, Fräulein Schürmann und auf das Fräulein legte sie gesteigerten Wert, die mit uns Mädels keine Klassenfahrt machen wollte, weil sie Angst hatte, wir würden über die Stränge schlagen. So fuhren wir ein Jahr für einen Tag nach Köln und im nächsten Jahr für einen Tag nach Düsseldorf. Ich glaube, selbst das hat ihr schlaflose Nächte bereitet. Dort lernten wir kochen, hauswirtschaften (Fächer wie Haus- und Wäschepflege, Hygiene, Ernährungslehre, Textilverarbeitung aber auch Englisch, Deutsch, Mathe, Sport  etc.). Außer meiner Liebe zum Kochen, Backen und Handarbeiten ist nicht viel übrig geblieben, ich hasse bügeln und putzen, aber geschadet hat es nicht.

Ähnliches Foto

1980 bin ich dann, wieder zwecks guter Noten auf die Fachoberschule für Sozialpädagogik und Sozialarbeit gewechselt. Eigentlich hätte ich damals gerne eine Lehre zum Hotelkaufmann gemacht aber da gab es bei uns daheim keine große Auswahl, also weiter Schule.
 Im ersten Jahr absolvierte ich ein 1-Jähriges Praktikum in einen Jugendcentrum in Iserlohn (15 km entfernt), 4 Tage Praktikum (von 14 bis 21 Uhr + hin und zurück eine 3/4 Stunde mit dem Bus, im November dann endlich den Führerschein und dann mit dem kleinen roten Käfer Baujahr 67 auf die Arbeit), 2 Tage (Freitag und Samstag 7 Stunden Unterricht). Ja nix mit 5 Tage-Woche.

Kinder- und Jugendtreff Heide-Hombruch
.
Im  zweiten Jahr war Vollzeitunterricht und der Abschluss mit der Fachhochschulreife. Auch hier hatte ich bezüglich Klassenfahrten mal wieder die A-Karte gezogen. Wir als angehende Sozialpädagogen  (unser Lehrer war der Prototyp wie ein Sozialarbeiter auszusehen hat, Norwegerpulli, Birkenstockschlappen, lange Haare und eine gefühlt 2 Weltkriege mitgemachte Schultasche) fuhren 50 km entfernt in ein alternatives Wohnmodell auf einen vergammelten Bauernhof, keine Ahnung wie viele Pärchen (wer zu wem gehörte war auch nicht wirklich klar) mit ihren Kindern lebten (da wusste man auch nicht welche Kinder von wem) und wir diese noch bespaßen mussten, selber kochen und deren Bude putzen und blödsinnige Gruppenspiele machten (also alles unter dem Mäntelchen" rein pädagogisch). Die Parallelklassen fuhren für eine Woche nach London oder Paris, da kommt Freude auf als18/19-Jährige, ich kriege heute noch einen dicken Hals wenn ich daran denke, weil bezahlen mussten wir für das Ganze auch noch richtig heftig, eigentlich hätten wir Geld dafür kriegen müssen.

Bildergebnis für fachoberschule sozialpädagogik menden

Fertig mit der Schule kam dann der Geburtenüberschuss. Ein Studienplatz war erstmal mit Wartezeit von einem Jahr verbunden (und da ich nicht ewig meinen Eltern auf der Tasche liegen wollte), ging ich nach Rottach-Egern ins Seehotel Überfahrt und habe dort 4 Monate als Zimmermädchen gejobbt. Hat Spaß gemacht aber war nicht das Ziel. Im Mai ging ich dann auf Saison nach Grömitz an die Ostsee um bis zum Studienbeginn im Oktober zu jobben als Serviererin. Hier lernte ich  im ersten Jahr meinen Mann kennen (er war dort Oberkellner) und blieb mit ihm 3 Jahre dort in der Sommersaison und über Karneval in Köln im Gürzenich. Danach folgten 5 Jahre Insel Mainau in der Gastronomie, inzwischen waren wir berufsbedingt an den Bodensee gezogen, aus der Traum vom Studium, Saison in der Gastronomie war angesagt, aber war ja selbst so gewählt.

Bildergebnis für strandhalle grömitz


Bildergebnis für insel mainau kastaniengarten

Erst viele Jahre später, 1991 im Januar habe ich mich für eine Ausbildung zur Bürokauffrau entschieden. Ich wollte raus aus der Gastronomie (mein Mann hatte schon ein Jahr vorher in ein geregeltes Berufsleben gewechselt und auch nomal was ganz Neues angefangen) und habe meine Chancen genutzt. Mit 29 Jahren nochmal 2 1/2 Jahre die Schulbank drücken war eine Herausforderung aber ich habe diese Zeit genossen. Ein Jahr Unterricht in der Kaufmännischen Privatschule Schindele in Konstanz, wurde vom Arbeitsamt gefördert da ich ja noch keine abgeschlossene Ausbildung hatte und jeder ein Recht auf Ausbildung hat.


Danach ein Jahr Praktikum bei der Fa. Dentsply wieder mit Schule gemischt (Montag bis Donnerstag im Betrieb und Freitag Schule) und nochmal 4 Monate Vollzeitschule. Ich habe meinen Abschluss mit einer 1 vor der Handwerkskammer abgeschlossen, weil mein Ziel war immer, wenn Du dass nicht schaffst musst du wieder in die Gastronomie zurück, weil was anderes kannst Du nicht und das wollte ich auf keinen Fall.

Bildergebnis für detrey konstanz

Nun bin ich seit 23 Jahren als Chefarztsekretärin im Klinikum Konstanz beschäftigt und ich habe keinen Tag bereut, nochmal diesen Schritt in eine neue Ausbildung gemacht zu haben.
Ich gehe immer noch jeden Tag gerne zur Arbeit, habe einen erträglichen Chef, inzwischen den zweiten in all den Jahren und liebe Kollegen was ich in den letzten Jahren in der Gastronomie nicht so unterschrieben hätte.

Bildergebnis für klinikum konstanz

Nun komme ich zum Ende und Danke jedem, der bis hierhin durchgehalten hat.
Liebe Astrid, es hat Spaß gemacht sich wieder mal an diese alten Zeiten zu erinnern und lieben Dank für Dein tolles Thema. Leider habe ich keine Bilder aus den Schulzeiten, die alten von der Grund- und Hauptschule sind sicher noch bei meiner Mama und danach gab es noch keine Digitalkamera.

Liebe Grüße und egal wie alt man ist, macht das Beste aus Eurem Leben, ihr habt nur dies eine und macht nur was Euch gut tut.

Burgi

Herbst in seinen schönsten Farben

Hallo Ihr Lieben!

Schon wieder ist Freitag und was soll ich Euch sagen, der Herbst ist jetzt voll und ganz da.

Meine Blumenfee war auch wieder besonders fleißig und hat mir einen Strauß ganz nach meinem Geschmack und passend zur Jahreszeit gebunden obwohl ich ja vorher nie weiß, mit was sie mich überrascht. Die Rosen in  orange mit Hortensien, grünen Minichrysanthemen, Johanniskrautfrüchten und Protea, die ein wenig exotisch daherkommen, bringen den Herbst ins Wohnzimmer.










 

Aus meinem Reststrauß habe ich noch die Fette Henne, die Hortensie und ein wenig Beeren gerettet und dieses kleine Sträußchen steht jetzt auf meinem Schreibtisch neben dem PC.



Eine abgeknickte Herbstanemone aus dem Garten konnte ich nicht so einfach sich selbst überlassen und so ist sie in den unteren Flur auf den Schuhschrank gewandert.




Meine Herbstblumen bringe ich zu Holunderblütchen

Liebe Grüße und ein schönes trockenes Wochenende wünscht Euch 
Burgi






Mittwoch, 13. September 2017

Ich bin süchtig!!!

Hallo Ihr Lieben!

Ja, es ist wieder passiert. Ich bin ein Junkee. Über 25 Jahre war ich clean, habe keine Häkel- oder Stricknadel mehr angefasst und dachte, ich wäre geheilt, aber die Sucht kennt keinen Raum oder Zeit. Einmal angefixt mit einem kleinen Häkelmuster für Anfänger im Sommer während des Urlaubs und schon bin ich wieder voll auf den Nadeln. Zunächst ganz vorsichtig mit einem Teil, ok, ist gut geworden, kann man so lassen und dann kam der Hype.



Inzwischen habe ich wieder 3 Häkel- und 2 Strickprojekte auf den Nadeln und ich könnte noch mehr. Früher (das ist Jahrzehnte her) hatte ich gleichzeitig 3 Pullover etc. in Arbeit, dazu noch was zum häkeln und auch sticken (aber das lass ich mal). Die Nähmaschine stand auch nie still, aber da halte ich mich bis jetzt noch dezent zurück. Höchstens mal was abändern oder reparieren, mal schauen, wie lange noch, weil da wuselt auch schon wieder was in meinem Kopf.

Ja, und Ihr seid schuld das ich wieder süchtig bin. Seitdem ich meinen kleinen Blog habe und sehe, was Ihr so aus Wolle zaubert will ich auch und davon am Liebsten immer mehr. Es gibt wieder so tolle Wolle, besonders die mit den Farbverläufen hat es mir angetan, ich liebe sie.



Teil 1: Ein Häkeltuch, eigentlich für den Sommer aber wird sich wohl noch ein Wochenende hinziehen bis es fertig ist aus 100 % Mikrofaser, nichts aufregendes, lässt sich aber gut verarbeiten und nennt sich Alize Diva.



Teil 2: Ein Waschlappen, hier wollte ich eigentlich nur das Muschelmuster ausprobieren, der ist letztes Wochenende fertig geworden aus Alize Bella, 100 % Baumwolle. Weitere in anderen Farben und Mustern sollen noch folgen.



Teil 3: Meine PC-Nebenbeschäftigung: aus dieser Restwolle (Alize Diva, da hab ich noch 4 Knäuel gezwungermaßen von) sollen 4 Platzsets entstehen.



Teil 4: Mein Dreiecktuch "Josephine" aus Farbverlaufgarn von grau bis weinrot, nennt sich "Morgengrauen" von Lady Dee's Traumgarne, 50 % Baumwolle, 50 % Polyacryl) und lässt sich so einfach neben dem Fernsehen verarbeiten.



Teil 5: Mein Sommernachtstraum-Tuch, schon ein wenig aufwändiger, aber dafür auch besonders schön, hoffe ich. Es war vor 2 Jahren das Knit along beim ARD-Fernsehen mit Tanja Steinbach, ich hab es aber diesen Sommer erst entdeckt und musste die Wolle haben und so ist es jetzt auf den Nadeln. Schachenmayr select Tahiti, 99 %  Baumwolle, 1 % Elastan. Fühlt sich auf jeden Fall schon mal gut an aber wird wohl erst im nächsten Sommer zum Einsatz kommen.


Ja so ist dass leider oder zum Glück in diesem Fall mit der Sucht. Tut nicht weh, aber macht doch ein wenig abhängig.

Nun bringe ich meine Teilchen zu Maschenfein  Monatsblog "auf den Nadeln" und hoffe, dass sie mit mir zufrieden ist.

Liebe Güße Burgi