Freitag, 7. Juli 2017

15 Fragen über unsere (Sommer)-Urlaube!


Hallo Ihr Lieben!

Diesen Monat hat Astrid von Le Monde de Kitchi aufgerufen, etwa über unsere Urlaube sprich Sommerfrische zu erzählen. Na gut, dann lege ich mal los auch wenn nach der Schulzeit meine Urlaube eher im Frühjahr oder Herbst stattfanden und immer noch stattfinden.

1. An meinen ersten Urlaub, an den ich mich noch ganz entfernt erinnern kann war mit 4 Jahren an der Ostsee am Schönberger Strand. Damals habe ich dort schwimmen gelernt weil meine Schwimmflügel kaputt gegangen sind und ich immer schon eine Wasserratte war und unbedingt ins Wasser wollte. Auch habe ich noch eine vage Erinnerung an die Pension wo wir waren, weil dort gab es eine Katze und die war das Highlight für mich. Ebenso habe ich komischerweise immer noch den Geruch von dort in der Nase, so nach Meerluft und geräucherten und gebratenen Fisch von der Strandpromenade.


2. Die Jahre nach meinem 6. Geburtstag waren für uns als Familie nicht einfach. Mein Papa hatte mit 34 Jahren einen Schlaganfall und war von da an rechtsseitig gelähmt. So verbrachte ich als Kind die meiste Zeit meiner Ferien bei meiner Oma, Tante und Cousine auf dem Bauernhof wo mein Papa herstammte in Abterode bei Eschwege in Hessen.


3. Meine Paten nahmen mich mit 9 Jahren zum ersten Mal mit nach Gnadenwald in Tirol, wo wir auf einem Bauernhof untergebracht waren. Es war toll, die hatten für die Kinder schon einen Pool gemauert, allerdings war der tiefer als breit und eiskalt. Die Nichte der Gastfamilie kam in den Ferien aus Hall und so hatte ich eine Spielgefährtin, wir haben uns dort richtig austoben können.Wir bekamen ein eigenes kleines Zimmer mit megadicken Matratzen, wo man richtig raufsteigen musste und kleinen Fenstern, die in Richtung der Obstwiesen hinter dem Haus lagen. Angeschaut wurden das Rundgemälde von Andreas Hofer ebenso das Goldene Dachl in Innsbruck, weil ein wenig Kultur musste auch mit 9 Jahren schon sein.



4. Mein nächster Urlaub mit meinen Paten war dann zwei Jahre später in Garmisch-Partenkirchen. Auch hieran habe ich schöne Erinnerungen. Wir waren damals auf der Zugspitze, auf dem Wank und im Alpenzoo. Besonders gut kann ich mich noch an die freilaufenden Kühe auf einer Almwiese erinnern, die mir einen ordentlichen Schrecken eingeflößt haben.



5. Meinen ersten Auslandsurlaub (ok, Österreich vorher war auch Ausland) verbrachte ich mit etwa 14 Jahren 1976, inzwischen war meine kleine Schwester (Jahrgang 71) auch geboren, in Holland in Scheveningen. Dort hatten wir eine Ferienwohnung und sind jeden Tag gefühlte 10 km zum Strand gelaufen. Dort gab es das erste blaue Eis, so was gab es in der BRD damals noch nicht.


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6. Mit 15 Jahren bekam ich mein Mofa, die Freiheit auf 2 Rädern, eine Tourismo Rixe, gebraucht, frisiert auf 50 KMH, in rot mit Doppelauspuff. Die Eltern meiner besten Freundin hatten einen Wohnwagen am Hennesee, ca. 60 km von uns daheim entfernt und wir durften dort ganze 2 Wochen alleine Urlaub machen. Gut, am Wochenende kamen ihre Eltern um nach dem Rechten zu schauen, aber sonst waren wir unter der Woche allein und es war toll. Mit dem Mofa sind wir dorthin gefahren und wir fühlten uns wie "Easy Rider", jung, wild und frei.

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7. 1978 war es dann endlich soweit. Wir fuhren mit einem Busunternehmen, die ganze Familie, nach Cambrils an die Costa Dorada nach Spanien, zum ersten Mal in ein richtiges Hotel (Hotel Tropicana). Mein Gott, welch ein Urlaub. 2 Tage hin und wieder 2 Tage zurück mit Zwischenstopp in Frankreich und über die Pyrenäen auf der Hinreise, weil die Grenze nach Spanien von Frankreich aus geschlossen war. Meine Mama hatte so Angst, das wir nie heil in Spanien ankommen würden bei den Straßenverhältnissen dort. Ich hör sie heute noch sagen "Wenn wir hier abstürzen, sind wir wenigstens alle Beisammen". Der Urlaub war Klasse und ich so ziemlich das erste Mal verliebt in Camilo Martin Rapp, einen feschen Spanier, der dort im Hotel arbeitete. Ich verbrachte jede freie Minute mit ihm und lernte so das Land nicht als Tourist sondern mit einem Einheimischen kennen (Danke Mama und Papa für Euer Vertrauen und dass ihr mich habt lassen machen).


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8. Im darauf folgenden Jahr durfte ich mit zwei Freundinnen an die Ostsee nach Burg auf Fehmarn, damals war ich 17 Jahre (ich denke heutzutage gibt es da Gesetze, die verbieten, Minderjährige alleine reisen zu lassen), auch mit dem Bus. Dort wohnten wir bei einer lieben älteren Frau in einem Privatzimmer mit Frühstück, hatten Fahrräder geliehen und machten die Halbinsel unsicher.
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9. 1981 (da war ich 19)  und meine Paten luden meine kleine Schwester und mich nach Esens Bensersiel an die Nordsee ein. Zum ersten Mal am Wattenmeer, was ganz Neues und Mist, über Tag war immer das Wasser weg wo ich doch so eine Wasserratte war und bin. Ich hatte seit einem Jahr den Führerschein und durfte das Auto meiner Paten fahren, wie geil, einen Golf. Ich hatte zwar inzwischen auch schon von Papa einen alten Käfer, Baujahr 1967 bekommen (knallrot wie ein Feuerwehrauto lackiert mit weißen Stoßstangen) aber so ein neuer Golf war doch eine ganz andere Hausnummer. Die Zwei freuten sich, so hatten sie einen Chauffeur wenn wir abends zum Essen aus waren, sie auch mal ein Bierchen trinken konnten und wurden von mir zum Zimmer gebracht.

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10. Inzwischen war ich fertig mit dem Abi, wollte eigentlich Sozialarbeit studieren aber wegen geburtenstarken Jahrgangs und nicht so dolle Abinote (2,8) erstmal auf die Warteliste. Also was machen. Ich wollte meinen Eltern, die mir als Erste sozusagen in der ganzen Familie einen höheren Schulabschluss ermöglichten nicht länger auf der Tasche liegen. So bin ich im Herbst 1982 als Zimmermädchen nach Rottach-Egern ins Seehotel Überfahrt gegangen. Raus in die weite Welt, München gesehen und am Tegernsee gelebt und gearbeitet. Im Frühjahr 1983 bin ich dann wieder heim und habe nochmal eine Saison in Grömitz an der Ostsee gemacht (im Oktober hätte ich dann einen Studienplatz in Dortmund gehabt). Irgendwie hat mich damals die Gastronomie aber fasziniert und ich habe dort meinen Mann kennengelernt und aus einer Saison wurden drei Jahre in Grömitz. Im Winter haben wir in Neuhaus im Solling gelebt und zu Karneval (hier sagt man Fasnacht) sind wir nach Köln zum Arbeiten in den "Gürzenich". Urlaub war halt das Leben an der Ostsee, wenn auch mit Arbeit verbunden. Heute sieht es dort inzwischen so aus.



Richtig schick: Die Strandhalle in 1-a-Lage direkt am Grömitzer Strand ist saniert worden. Fotos/Repro: Schröder


Seehotel Überfahrt
11. Im Herbst 1985 hatten wir genug von der Saison an der Ostsee und überlegten, wo wir das ganze Jahr durchgehend leben könnten und kamen so auf Konstanz. Die Insel Mainau bot sich als Arbeitgeber direkt an und wir haben dort auch sofort in unterschiedlichen Betrieben eine Anstellung gefunden. Daraus wurden fünf Jahre Insel und inzwischen eine feste Wohnung in Litzelstetten, dem Dorf an der Mainau (sieht man im Hintergrund). In diesen Jahren war Sommerurlaub allerdings nicht möglich, weil Saison = Arbeit. Ab und zu am freien Tag mal einen Tagesausflug, sonst eigentlich nichts in Sachen Urlaub.

Luftaufnahme von der Insel Mainau

12. 1989 im November war meine erste und bisher letzte Flugreise, es ging 3 Wochen nach Tunesien nach Sousse. Im Fernsehen dort sahen wir die Maueröffnung, unbegreiflich, wir in einem fremden Land und in Deutschland begann eine neue Ära.

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Maueröffnung Berlin 1989 (Quelle: dpa)Bildschirmfoto der tagesschau vom 9. November 1989 mit Jo Brauner











13. 1991 bin ich dann aus der Gastronomie raus, mein Mann schon ein Jahr früher. Ich machte eine 
3-jährige Ausbildung zur Bürokauffrau und so war bis 1994 Urlaub finanziell nicht drin. 
 Von 1994 bis 2004 machten wir eigentlich immer Urlaub in Ferienwohnungen in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland weil wir 1987 auf den Hund gekommen sind (ein West Highland Terrier mit Namen Bonnie, er wurde 16 Jahre alt) und so Urlaub mit Hund einfach einfacher war. Nachdem unser Bonnie verstorben war haben wir uns in Sachen Urlaub richtig ausgetobt. Ab dann waren wir alle 6 Wochen, die wir im Jahr hatten unterwegs. Zusätzlich Kurzurlaube im Schwarzwald oder Allgäu, große Touren z.B. 4 Wochen bis Rügen oder an den Wörthersee. Städtereisen und Wellnesswochenenden.


Europa aus dem All. Aufgenommen vom Satelliten "Envisat"

14. 1999 verstarb mein Papa und so wurde es zum Ritual, dass wir einmal im Jahr eine Woche Urlaub mit meiner Mama verbrachten. Meistens irgendwo in Deutschland in einer Ferienwohnung. 2010 verstarb dann mein Mann bei einem unserer gemeinsamen Touren an den Rhein an einem plötzlichen Herztod. Ich war damals froh, dass meine Mama gerade bei diesem Urlaub dabei war.

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15. Seit 2013 habe ich wieder einen neuen Lebensgefährten und wir machen unsere Urlaube am Liebsten mittlerweile in Deutschland oder Österreich, zum Wandern, Erholen und Sightseeing. Gerne auch Städtereisen oder auch einfach mal daheim, so wie ab dem 14.07. für 2 Wochen, die Bodenseeregion erkunden.

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So, liebe Astrid und alle anderen Leser, die bis hierhin durchgehalten haben, jetzt habt ihr so einiges über meine Urlaube und gleichzeitig auch über mein Leben erfahren.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer - (Urlaub), egal wohin es Euch führt.

Alles Liebe, Burgi

Donnerstag, 6. Juli 2017

Mozzarella-Hähnchen in Basilikum-Sahnesoße

Hallo Ihr Lieben!

Heute wurde mal wieder warm gekocht nachdem es die letzten Tage doch eher nur Brote und Salat gab. 
Es geht recht schnell, 20 Minuten Vorbereitung und dann nochmal 30 Minuten bei 175 Grad backen.
Hier die Zutaten und das Rezept gibt es bei Chefkoch


Hähnchenbrust würzen, anbraten und in die Auflaufform legen.
 Tomaten, Mozzarella und Basilikum klein schneiden. Sahne mit Schmelzkäse aufkochen, Basil dazu und würzen!
 Tomaten und Sahnegemisch über die Hähnchenfilets geben!
 Mozzarella darüber
 Wer mag kann noch zusätzlich Parmesankäse und ein wenig Kräuterbutter darauf verteilen.



Wir hatten Salat, Kroketten und Röstiecken dazu.
 

 Richtig lecker und reicht für uns auch noch am zweiten Tag!


Ich wünsche Euch einen Guten Hunger! 
Liebe Grüße, Burgi

Montag, 3. Juli 2017

Gartenbilder von April bis Juni

Hallo Ihr Lieben!

Der Flieder im April
Die Glyzinie im April,davor der Feigenbaum an der Südseite des Haupthauses
Leider kann ich mit den wunderschönen Gärten, die ich hier in den letzten Wochen gesehen habe nicht mithalten, da ich erst jetzt endlich mal anfangen kann, ein wenig so zu gestalten, wie ich es gerne hätte.
Mein Vermieter hatte so seine eigenen Vorstellungen von Garten, viele Büsche an der Hecke, die nochmals alles zuwucherten und Pflanzen von seinen Reisen mitgebracht. Der Rasen wurde auch nicht weiter geflegt und Blumenbeete gab es in den letzten Jahren auch nicht wirklich. Inzwischen ist er seit 2 Jahren verstorben (er war sonst eine Seele von Mensch, aber hatte irgendwie kein Auge für den Garten, o.k. er war fast 90 Jahre und konnte auch nicht mehr).
Seine Tochter lässt mich nun machen, wie ich möchte.



Die Glyzinie im Juni, hat nochmal geblüht





Die Lilien wachsen zusammen mit den Pfingstrosen in dem Beet und ein Rosenbäumchen steht auch noch darin.

An meinem Teil des Grundstücks hab ich schon mal im letzten Jahr ein Staudenbeet angelegt. Im September soll ein weiteres folgen. Ich habe mir bisher mit Topfpflanzen ein wenig Sommer auf die Terrasse geholt. Da ich aber nur Mieter bin, dass zwar schon seit 2000 muss man trotzdem immer ein wenig abwägen, was machbar ist. Ich hätte gerne einen neuen Terrassenbelag und eine Überdachung. Später auch mal ein Küchenbeet, eine Kräuterspirale und einen Rosenbogen. Platz genug wär ja da.


Die Clematis, die ich letztes Jahr gepflanzt habe ist schön angewachsen.


Auch der Rittersporn und die Echinacaea fühlen sich wohl.

Die Hortensie steht hier schon seit meinem Einzug an der Hauswand mindestens seit 2000 und blüht jedes Jahr immer wieder prächtig.
Diese Clematis habe ich letztes Jahr gepflanzt.
Schafgarbe ist auch noch da, die soll aber im nächsten Jahr einen neuen Platz bekommen weil sie passt nicht so wirklich in das Beet.
Der Rest der Blumen wird halt erstmal in Kübeln auf die Terrasse gestellt bis es weiter geht.

Trotzdem möchte ich Euch mal zeigen, wie es bei mir draußen so aussieht, aber nicht erschrecken.
OK, wenn ich es jetzt so sehe, könnte schlimmer sein!

Einen schönen Abend und macht es Euch fein, liebe Grüße, Burgi

Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz oder Deine Prinzessin!

 Hallo Ihr Lieben,

nachdem meine vor 2 Jahren mal ausgesetzte Pfefferminzpflanze nun meint, sie müsste so langsam die Weltherrschaft über mein Terrassenbeet übernehmen (darf sie momentan auch noch weil erst im September hier ein neues Staudenbeet entsteht) wird es Zeit, sie in die Schranken zu weisen, weil soviel Tee kann niemand trinken. Jetzt wird geerntet und Pfefferminzsirup und Pfefferminzessig gemacht.


Fangen wir mit dem Essig an. Einfach ein paar Stiele Pfefferminze in kleine Flaschen, die vorher gut ausgekocht wurden geben, weißen Balsamicoessig darüber (ich nehme da immer den einfachen vom Discounter, weil das Aroma kommt sowieso von der Beigabe), einen kleinen Schuss Honig oder ich hatte noch Kokosblütensirup für die Süße dazu  und die Fläschchen für gut 2 bis 3 Wochen an einen hellen warmen Platz (bei mir ist es die Fensterbank in der Essecke) stellen. Wenn er dort seine Zeit verbracht hat wandert er in den halbdunklen Keller ins Vorratsregal und hält gut 1 Jahr bis zur nächsten Ernte.

 
Für den Pfefferminzsirup ca. 10 bis 20 Stängel Pfefferminze (ich hab 20 Stängel genommen, ist ja genug davon da und dann wird er auch intensiver) waschen und mit 1 l kaltem Wasser und ca. 50 g Zitronensäure für ca. 1 bis 2 Tage in einem geschlossenen Topf ziehen lassen.



Anschließend alles zusammen einmal aufkochen. Blätter ausdrücken und den Sud wieder in den Topf geben und mit ca. 700 g Zucker für 10 Minuten aufkochen. In sterilisierte Gläser abfüllen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen damit sie gut verschlossen sind. Etiketten drauf und fertig!





Zum Abschluss habe ich noch ein paar Eiswürfel mit Minzblättchen eingefroren, die machen sich immer gut im "Hugo" oder in anderen Getränken! 

So, nun seit Ihr richtig minzig frisch! 

Verlinkt mit Creadienstag

Sonntag, 2. Juli 2017

Kuschelwetter!

Hallo Ihr Lieben!

Nachdem erstmal die heißen Tage vorbei sind und es hier seit 4 Tagen immer mal wieder regnet und heute richtig abgekühlt hat, es draußen fast schon herbstlich war ein Aufruf an Alle!
Es ist Kuschelwetter!
Egal ob mit Mann, Freund, Hund, Katze, Maus oder wer gar keinen hat, dann mit dem Zaun!


Macht es Euch gemütlich, die nächste Hitzewelle kommt bestimmt!

Einen schönen Restsonntag und Liebe Grüße
Burgi

Verlinkt mit Ines Sunday Inspiration